Kurz nach 02.30 Uhr gingen bei der Stadtpolizei Zürich am Sonntag mehrere Meldungen über Personen- und Musiklärm auf der Kasernenwiese in Zürich ein, heisst es in einer Medienmitteilung. Die ersten Patrouillen vor Ort stellten im Durchgang zwischen dem Zeughaus- und Kasernenareal eine grössere Gruppe fest und wollten die Personen ansprechen. Als die Polizisten an die Personengruppe herantraten, wurden sie jedoch sofort körperlich bedrängt sowie mit Flaschen und Steinen beworfen.
In der Folge setzte die Polizei Gummischrot und Reizstoff ein. Die Beamten zogen sich dabei zurück und forderten Verstärkung an. Daraufhin zog ein Mob aus dem Zeughausareal auf die Kanonengasse und weiter in Richtung Militärstrasse. Die neu formierten Polizeikräfte verhinderten mit Unterstützung eines Wasserwerfers und von Diensthunden einen Weiterzug in Richtung Kreis 1 sowie Europaallee.
Die Einsatzkräfte wurden dabei immer wieder mit Gegenständen beworfen, weshalb sie mehrfach Gummischrot und Reizstoff einsetzen mussten. Die Personengruppe zog sich anschliessend in Richtung Langstrasse zurück und löste sich schliesslich auf. Ein Polizist wurde durch einen Wurfgegenstand getroffen und leicht verletzt. Zudem wurde ein Patrouillenfahrzeug beschädigt. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Stadtpolizei Zürich geführt.