Nur noch 50 Prozent Kapazität im Schweizer Luftraum
Nur noch 50 Prozent Kapazität im Schweizer Luftraum

Ein Radarproblem bei Skyguide hat am Dienstagnachmittag den Flugbetrieb am Flughafen Zürich während rund einer Stunde eingeschränkt. Die Kapazität im Schweizer Luftraum bleibt vorsorglich reduziert, Verspätungen sind möglich.
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Die Flieger in Zürich blieben zeitweise am Boden. (Archivbild)
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

  • Ein Radarproblem bremste Zürichs Flüge rund eine Stunde.
  • Ursache unklar; Skyguide senkte Kapazität auf 50 Prozent.
  • Verspätungen in Zürich und Genf sind möglich; wohl kein Cyberangriff.
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Fabrice ObristRedaktor News

Um 14.15 Uhr kam es zu einem grossen Ausfall am Flughafen Zürich, keine Maschinen konnten mehr abheben! Erst eine halbe Stunde später konnte ein kleines Privatflugzeug wieder starten. Rund eine Stunde später konnte dann wieder eine EasyJet-Maschine in Richtung Edinburgh losfliegen.

Wie Mediensprecher Vladi Barrosa von der Firma Skyguide gegenüber Blick erklärt, war ein Grund dafür ein Problem beim System, das das Radarbild für die Fluglotsen generiert. Das Problem konnte bisher aber noch nicht identifiziert werden, weshalb die Kapazität im Schweizer Luftraum «als Vorsichtsmassnahme» momentan auf 50 Prozent reduziert wird.

Keine Hinweise auf Cyberangriff

«Wir entschuldigen uns bei unseren Partnern und allen Passagieren», sagt Barrosa. Hinweise auf einen Cyberangriff gebe es derzeit keine. Es werde aufgrund der Drosselung aber vorübergehend zu Verspätungen kommen, vor allem an den Flughäfen Zürich und Genf.

Die Firma Skyguide steht immer wieder in den Schlagzeilen. Im Frühling musste aufgrund eines technischen Problems im Kontrollturm die Kapazität kurzzeitig reduziert werden. Im Mai kündigte das Unternehmen dann an, bis zu 220 Stellen streichen zu wollen. Der Grund: «wachsender wirtschaftlicher Druck, steigende Personal- und Systemkosten, unsichere Einnahmen, europäische Effizienzziele und komplexe interne Strukturen».

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