Darum gehts
- Drohanruf bei Internatsschule auf Zugerberg, Polizei evakuiert 30 Personen
- Keine verdächtigen Gegenstände gefunden, Gebäude um 20 Uhr wieder freigegeben
- Rund 30 Schüler und Betreuungspersonen sicher betreut und evakuiert
Kurz nach 16 Uhr ging auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass bei einer Internatsschule auf dem Zugerberg eine schriftliche Drohung eingegangen sei. Umgehend rückten mehrere Einsatzkräfte vor Ort aus. Sie sperrten das Areal rund um die Schule grossräumig ab und evakuierten die betroffenen Gebäude. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich rund 30 Schülerinnen und Schüler sowie Betreuungspersonen auf dem Areal.
Diese wurden an einen sicheren Ort gebracht und betreut. Im Anschluss wurden die betroffenen Gebäude durch die Einsatzkräfte der Zuger Polizei systematisch auf verdächtige oder gefährliche Gegenstände hin durchsucht.
Vorfall wird untersucht
Da keine verdächtigen Gegenstände oder sonstige Auffälligkeiten festgestellt werden konnten, wurden die Gebäude gegen 20 Uhr wieder freigegeben. Die evakuierten Personen kehrten anschliessend auf das Schulareal zurück.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Drohung sowie zur Identität der verantwortlichen Person sind im Gang. Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung.
Im Einsatz standen Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ), Mitarbeitende des Rettungsdiensts Zug und des Feuerwehrsinspektorats sowie Einsatzkräfte der Zuger Polizei.