Darum gehts
- Betrüger täuschen junge Leute mit erfundenen Geschichten an stark frequentierten Orten
- Täter zeigen gefälschte Screenshots angeblicher Geldüberweisungen
- Drei Fälle gemeldet, Ermittlungen laufen
Betrügerparadies Schweiz? Schon wieder gibt es eine neue Betrugsmasche und schon wieder waren die Betrüger erfolgreich. Diesmal nehmen sie junge Leute ins Visier.
Die Täter sprechen ihre Opfer dabei jeweils an stark frequentierten Orten wie beispielsweise in einem Einkaufszentrum oder an Bushaltestellen an. Mit glaubwürdig vorgetragenen, jedoch frei erfundenen Geschichten erschleichen sie sich das Vertrauen der Geschädigten und geben vor, dringend Bargeld zu benötigen. Dabei geben sie unter anderem an, auf einer Europareise ihr gesamtes Geld verloren zu haben und dringend Bargeld für die Rückreise zu benötigen, ihr Portemonnaie verloren zu haben und mittellos zu sein oder Geld für die Rückreise mit einer Fähre zu brauchen.
«In der Regel verlangen die Täter Bargeldbeträge zwischen 1000 und 2000 Franken», schreibt die Zuger Polizei in einer Medienmitteilung. Zur Untermauerung ihrer Geschichte zeigen die Täter den Geschädigten auf dem Smartphone Screenshots einer angeblich bereits getätigten Rücküberweisung des Geldbetrags, teilweise in ausländischer Währung.
Wo die Betrüger ihr Unwesen treiben
In der Annahme, das Geld sei bereits überwiesen worden oder werde in Kürze gutgeschrieben, heben die Opfer das Bargeld ab und übergeben dieses dem Betrüger. Die versprochene Überweisung erfolgt jedoch nie.
In den vergangenen Tagen wurden der Zuger Polizei drei Fälle mit identischer Vorgehensweise gemeldet. Diese spielten sich im Einkaufscenter Zugerland in Steinhausen sowie rund um den Bahnhof Zug ab. Bei den Opfern handelt es sich um eine Frau (17), einen Mann (17) sowie einen Mann (23). Es handelt sich dabei um die ersten bekannten Fälle dieser Betrugsmasche im Kanton Zug. Die Täter sprachen jeweils Englisch. Die Ermittlungen sind im Gang.
Die Zuger Polizei gibt folgende Tipps:
- Kein Bargeld an unbekannte Personen aushändigen, auch wenn eine Notlage glaubwürdig
wirkt - Screenshots oder Vorzeigen von Überweisungen sind kein Zahlungsnachweis und können
manipuliert sein - Geld gilt erst als erhalten, wenn es tatsächlich auf dem eigenen Konto gutgeschrieben ist
- Bei Druck oder Unsicherheit: Gespräch abbrechen und Hilfe verweigern
- Verdächtige Situationen umgehend der Polizei melden
Die Zuger Polizei gibt folgende Tipps:
- Kein Bargeld an unbekannte Personen aushändigen, auch wenn eine Notlage glaubwürdig
wirkt - Screenshots oder Vorzeigen von Überweisungen sind kein Zahlungsnachweis und können
manipuliert sein - Geld gilt erst als erhalten, wenn es tatsächlich auf dem eigenen Konto gutgeschrieben ist
- Bei Druck oder Unsicherheit: Gespräch abbrechen und Hilfe verweigern
- Verdächtige Situationen umgehend der Polizei melden