Darum gehts
- Ferienstau am Gotthard: Bereits 10 Kilometer bei Göschenen nach 4 Uhr
- Baustelle im Tunnel verengt Fahrbahn, sorgt für längere Behinderungen
- 100 Minuten Wartezeit, Umleitung über A13 via San Bernardino empfohlen
Man denkt, wirklich früh aufgestanden zu sein, um noch gut durchs Nadelöhr Gotthard zu kommen. Denkste. Heute früh staute sich die Ferien-Blechlawine schon um 3 Uhr früh auf 8 Kilometer vor dem Nordportal.
Auch eine Blick-Redaktorin steckt im Stau. Ein nach 4 Uhr durch die Windschutzscheibe geschossenes Bild zeigt Autos im Stillstand. Bereits 10 Kilometer Stau, meldet die Redaktorin. Dabei gebe es «Hupkonzerte zur Beschäftigung und erste Fussgänger».
Kurz vor 7 Uhr zählt man dann bereits 15 Kilometer Stau – die Wartezeit beträgt rund zweineinhalb Stunden.
Baustelle bis Ende 2028
Laut TCS ist die Tunnel-Durchfahrt offen. Bei «zunehmender Staulänge» war um 5 Uhr mit rund 130 Minuten Wartezeit wegen Verkehrsüberlastung zwischen Erstfeld und Göschenen zu rechnen.
Zusätzlich – ausgerechnet zur Ferienzeit – sorgt eine Baustelle im Tunnel für eine verengte Fahrbahn. Das wird noch bis Ende 2028 so sein. Die Umleitung über die A13 via San Bernardino wird empfohlen.