Vermisst gemeldet
Bergunfall am Sandfirn: Tourengänger (†69) stirbt

Ein zuvor vermisst gemeldeter Bergtourengänger wurde nach einem Bergunfall am Sandfirn tot aufgefunden.
Am Sandfirn ist ein Tourengänger (†69) verstorben.
Foto: Kantonspolizei Glarus
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Am Freitag, 7. August 2026, meldeten Angehörige bei der Kantonspolizei Schwyz in den frühen Morgenstunden eine Person als vermisst. Die vermisste Person war am Vortag in den frühen Morgenstunden von der Planurahütte aus (Gemeinde Glarus Süd) zu einer Bergtour in unbekannte Richtung aufgebrochen und nicht wie erwartet zurückgekehrt, schreibt die Kantonspolizei Glarus in einer Medienmitteilung. 

Nach Eingang der Vermisstenmeldung wurden umgehend Suchmassnahmen eingeleitet. Aufgrund der möglichen Route erstreckte sich die Suche auf das alpine Grenzgebiet der Kantone Glarus und Graubünden. Im Einsatz standen die zuständigen
Rettungsorganisationen sowie die Kantonspolizeien der Kantone Glarus, Graubünden und Schwyz.

In Gletscherspalte gestürzt

Im Verlauf der Suchaktion wurde die vermisste Person im Gebiet Sandfirn auf Gemeindegebiet Glarus Süd aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen war sie in eine Gletscherspalte gestürzt. Die Bergung erfolgte durch die Rettungskräfte unter Einsatz der
Rega. Für die Tatbestandsaufnahme am Unfallort stand ein zusätzlicher Helikopter im Einsatz.

Trotz der eingeleiteten Rettungsmassnahmen konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Die formelle Identifikation des Verstorbenen ist erfolgt. Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 69-jährigen Mann mit Wohnsitz im Kanton Schwyz.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Glarus hat in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Glarus die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs aufgenommen.

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