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Ist Ostern vorbei, dreht sich auch die Blechkolonne um 180 Grad. Am Ostermontag erwartet der TCS wieder Spitzenstauwerte von bis zu 15 Kilometer. Dieses Mal Richtung Norden.
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Reisende lassen es langsam angehen
Der Rückreise-Verkehr nimmt nur langsam an Fahrt auf. Viele Reisende wollen wohl noch die sonnigen Stunden im Tessin oder in Italien geniessen. Um kurz vor 12 Uhr ist der Stau vor dem Gotthard-Südportal auf neun Kilometer gewachsen. Heisst: Eine Wartezeit von 1 Stunde und 30 Minuten.
Rückreiseverkehr beginnt: Sechs Kilometer vor dem Gotthard-Südportal
Nun rollt die Blechlawine wieder zurück: Nachdem viele Schweizerinnen und Schweizer sowie Touristen aus anderen europäischen Ländern am Karfreitag in Richtung Süden gereist waren und sich der Verkehr vor dem Gotthard zeitweise auf bis zu 21 Kilometer gestaut hatte, geht es nun zurück.
Aktuell stehen die Autos vor dem Gotthard-Südportal auf sechs Kilometern. Dies entspricht aktuell einer Wartezeit von einer Stunde. Diese Zahl dürfte sich in den kommenden Stunden noch erhöhen. Der TCS rechnet mit Werten von bis zu 15 Kilometern.
Mittlerweile sieben Kilometer Stau im Süden
Der Rückreiseverkehr aus dem Süden sorgt zwischen Quinto und Airolo im Verlauf des Sonntags für immer mehr Stau. Laut Gotthard Traffic stehen Rückreisende auf der anderen Seite des Gotthards nun auf sieben Kilometern Länge im Stau.
Hier braucht es mit einer Stunde und zwölf Minuten Verzögerung einiges an Geduld für die Heimreise. Die Einfahrt auf Höhe Airolo ist weiterhin gesperrt.
Jetzt stockts im Süden
Zwischen Quinto und Airolo meldet der TCS aktuell zwei Kilometer Stau. Noch bis gestern warteten die Autos auf der anderen Seite des Gotthard.
Morgen ist zwar Ostermontag und somit hätten eigentlich alle nochmals einen Tag frei. Einige, die die Reise in den Süden aber vor dem langen Wochenende auf sich genommen haben, fahren aber jetzt schon wieder zurück Richtung Norden.
Sie dürften sich gedacht haben, dass es stautechnisch am Montag schlimmer sein werde.
Urnerin findet Fäkalien und Klopapier nach Osterstau
Der Osterstau vor dem Gotthard-Tunnel hat auch neben der Autobahn seine Spuren hinterlassen. Eine Blick-Leserin aus Silenen UR fand bei einem Spaziergang am Freitagabend Fäkalien und Klopapier bei einem kleinen Bach direkt neben der A2. Die Autofahrer haben das kleine Gewässer während des Staus scheinbar als improvisierte Toilette benutzt.
Die Blick-Leserin findet dieses Verhalten äusserst respektlos. «Es ist absolut unangebracht gegenüber Natur und Anwohnern», schreibt sie zum Video. Die Bewohner der Gemeinden rund um die Autobahn müssen aufgrund des Osterstaus bereits eine erhöhte Lärm- und Abgasbelastung ertragen.
Auch Blick-Reporter Pascal Scheiber konnte am Karfreitag feststellen, dass der Toiletten-Besuch für viele Autofahrer im Stau zum Problem wurde. Er konnte mit Menschen sprechen, die quer über die Autobahn spazierten, um zur nächsten Raststätte zu gelangen.
Leichte Entlastung vor dem Gotthard
Die Blechlawine vor dem Gotthard-Tunnel ist mittlerweile wieder leicht zurückgegangen. Nachdem der Stau um etwa 13 Uhr mit sechs Kilometern den vorläufigen Höhepunkt des Tages erreicht hatte, schrumpfte er um 15 Uhr bereits wieder auf vier Kilometer. Reisende müssen laut dem TCS noch mit einem Zeitverlust von bis zu 40 Minuten rechnen.
Am Karfreitag hatte der Stau vor dem Gotthard ganze 21 Kilometer erreicht.
Stau wächst auf 6 Kilometer an
Und immer noch stehen Reisende vor dem Gotthard im Stau. Dieser ist mittlerweile auf eine Länge von sechs Kilometer angewachsen. Dies bedeutet für die Menschen im Auto einen Zeitverlust von bis zu einer Stunde.
Reisende stehen 40 Minuten im Stau
Wer die frühen Morgenstunden noch mit Packen oder Frühstücken vertrödelt hat, erhält am Gotthard jetzt die Quittung. Am Vormittag verlängert sich die Blechkolonne wieder auf 4 Kilometer. Dies hat einen Zeitverlust von bis zu 40 Minuten zur Folge.
Das ist aber immer noch wenig im Vergleich zu den 21 Kilometern von Karfreitag.
Gehts schon wieder los?
Während am frühen Morgen vor dem Gotthardtunnel noch alles reibungslos zu laufen schien, rollt der Verkehr bereits wieder nur mässig. Wie der Touring Club Schweiz (TCS) um 8 Uhr vermeldet, stauts schon wieder.
Mit einer Länge von einem Kilometer sollte der Zeitverlust zwar nicht all zu gross sein, was noch nicht ist, kann aber noch werden.
Freie Fahrt am Samstagmorgen
Wer sich entschieden hat, erst am Samstagmorgen Richtung Gotthard aufzubrechen, hat wohl eine gute Entscheidung getroffen. Zwar bleibt einem dann etwas weniger Zeit im Süden, man sitzt aber auch nicht im Stau.
Um 7.30 Uhr zeigt ein Blick auf die Webcam des TCS zumindest freie Fahrt – noch.
Das Osterwochenende naht und damit auch die Blechkolonne vor dem Gotthard-Nordportal.
Am Gründonnerstag wächst der Stau gegen acht Uhr bereits auf fünf Kilometer an. Um neun Uhr waren es bereits 7 Kilometer. In den kommenden Stunden dürfte das Verkehrsaufkommen weiter zunehmen und die 10-Kilometer-Marke knacken.
Die am meisten frequentierten Tage sind laut dem Bundesamt für Strassen (Astra) jeweils Gründonnerstag und Karfreitag.