«Soldaten sind an unserer Seite gestorben»
Nato-Austritt? Führende Senatoren stellen sich gegen Trump

Donald Trump erwägt einen Nato-Austritt und bringt damit selbst Republikaner gegen sich auf. Nach seiner Rede am 1. April betonten Politiker beider Parteien die Bedeutung des Bündnisses für Sicherheit und Frieden.
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Mitch McConnell stellt sich hinter die Nato.
Foto: CQ-Roll Call, Inc via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Donald Trump erwägt Nato-Austritt, Kritik aus beiden US-Parteien wächst
  • Trump frustriert über Nato-Staaten, die US-Einsätze im Iran nicht unterstützen
  • 79-jähriger Ex-Präsident kritisiert mangelnde Hilfe, Senat bekräftigt Nato-Unterstützung
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Janine EnderliRedaktorin News

US-Präsident Donald Trump (79) steht wegen seiner Überlegungen zu einem Nato-Austritt unter Druck. Offenbar geht selbst Republikanern seine Haltung zu weit. 

Vertreter beider US-Parteien veröffentlichten eine Erklärung, in der sie sich zur Nato bekannten. «US-Amerikaner sind sicherer, wenn die Nato stark ist», schrieben die Senatoren Chris Coons und Mitch McConnell. Sie sei die «erfolgreichste Militärallianz» aller Zeiten. 

«Senat wird Bündnis weiterhin unterstützen»

Der Senat werde das Bündnis weiterhin unterstützen, da es «Amerika, Europa und der Welt Frieden und Schutz bietet.» In der Erklärung wird Trump namentlich nicht erwähnt. Die Parlamentarier sprechen aber genau die Themen an, die Trump kritisierte. 

«Die Nato ist nur einmal in den Krieg gezogen – als Amerika angegriffen wurde. Nato-Truppen haben in Afghanistan und im Irak gekämpft und sind gestorben, an der Seite amerikanischer Soldaten. Die USA dürfen dieses Opfer nicht als selbstverständlich behandeln», heisst es in einer Mitteilung von McConnell auf seiner Webseite.

Trump-Interview schlug hohe Wellen

Trump zeigt sich frustriert, weil einige Nato-Staaten sich weigern, den Krieg der USA und Israels gegen den Iran zu unterstützen – etwa durch die Freigabe von Stützpunkten oder die Öffnung der Strasse von Hormus. In einem Interview mit «The Telegraph» gab er an, sich ernsthaft einen «Austritt» aus dem Bündnis zu überlegen. 

Das Schreiben von McConnell und Coons ist relevant, weil der US-Präsident einen Austritt aus der Nato nicht im Alleingang beschliessen kann. Dafür wäre eine Zweidrittelmehrheit im Senat erforderlich. Diese scheint aktuell nicht in Sicht.


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