In der Nacht auf Samstag, kurz vor Mitternacht, wurde die Walliser Kantonspolizei über einen Einbruch in ein Waffengeschäft in Sitten alarmiert. Die Täter brachen die Eingangstür auf, bevor sie das Deliktsgut an sich nahmen und mit einem in Frankreich zugelassenen Fahrzeug flüchteten.
Die Walliser Kantonspolizei leitete umgehend umfangreiche Fahndungsmassnahmen ein, in Zusammenarbeit mit der Waadtländer Kantonspolizei, den Stadtpolizeien von Monthey und Martinach, der Regionalpolizei PRVC (Régionale des Villes du Centre) dem Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (BAZG), der Hundestaffel der Kantonspolizei Wallis und des Kantons Waadt sowie umfangreiche technische Mittel, darunter Drohnen und einen Super-Puma-Helikopter der Armee, der mit einem Nachtsicht- und Wärmebildsystem (FLIR) ausgestattet ist.
Die Suchmassnahmen in der Region St. Maurice dauern derzeit an.
Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet
Die Walliser Kantonspolizei ruft die Bevölkerung dazu auf, äusserste Vorsicht walten zu lassen. Wer ein Verhalten oder einen Sachverhalt bemerkt, der mit diesem Fall in Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, dies unverzüglich der Polizei unter der Nummer 117 zu melden. Es wird ausdrücklich darum gebeten, nicht einzugreifen oder zu versuchen, mit den gesuchten Personen in Kontakt zu treten.
Die zuständige Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden, werden zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen bekannt gegeben.