Kurz nach 11 Uhr am Freitagmittag kam es in Champéry im Wallis zu einem Arbeitsunfall, bei dem eine Person starb und eine weitere verletzt wurde. Wie die Poilzei in einer Mitteilung schreibt, waren zwei Personen mit der handwerklichen Herstellung einer Glocke beschäftigt. «Aus bislang ungeklärten Gründen waren die beiden während des Schmelzens von Metall Gasen ausgesetzt», so die Polizei.
Beide Männer konnten die Werkstatt allerdings selbsttändig verlassen und die Rettungskräfte alarmieren. Einer der beiden, ein 63-jähriger Mann, erlitt beim Eintreffen des REttungsdienstes einen medizinischen Notfalll.
Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmassnahmen verstarb der 63-Jährige noch vor Ort. Die andere Person, ein 53-jähriger Mann, wurde mit dem Helikopter ins Universitätsspital Genf geflogen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären.