Darum gehts
- Ein 53-jähriger Ire starb am Dienstag nach Lawinenunfall in Sitten
- Lawine erfasste den Skitourengänger ausserhalb markierter Pisten bei Six Noir
- Unfall ereignete sich auf 2’360 Metern, Rettung mit zwei Helikoptern
Am Dienstag erlag ein 53-jähriger Mann aus Irland im Spital Sitten seinen Verletzungen. Eine Woche zuvor wurde er ausserhalb der markierten Pisten des Six Noir oberhalb von Ovronnaz VS von einer Lawine mitgerissen. Der Ire war Teil einer Skitourengruppe, heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Wallis.
Die drei Skitourengänger waren auf einer Höhe von rund 2’360 Metern, als sich die Lawine löste. Die beiden Begleiter des verschütteten Iren alarmierten umgehend die Rettungskräfte und lokalisierten die verschüttete Person mithilfe ihres Lawinenverschüttetensuchgeräts.
Mehrere Lawinentote in kurzer Zeit
Die aufgebotenen Rettungskräfte rückten mit zwei Helikoptern der Air-Glaciers aus. Das Opfer wurde aus den Schneemassen geborgen und vor Ort reanimiert, anschliessend per Helikopter ins Spital Sitten geflogen.
Es ist bereits der zweite Lawinentote in kurzer Zeit im Wallis. Bereits am Freitag wurde ein 42-Jähriger von den Schneemassen in Chamoson VS mitgerissen und verstarb.