Lawinen-Drama in Chamoson VS
Die beiden Todesopfer waren Walliser Polizisten

Nach einer tödlichen Lawine in Chamoson VS vom Donnerstag ist ein zweiter Skitourengänger am Freitag im Spital seinen schweren Verletzungen erlegen. Bei den Opfern handelt es sich um ehemalige Polizisten.
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Durch eine Lawine in Chamoson wurden am Donnerstag drei Menschen verschüttet.
Foto: Kantonspolizei Wallis
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Mattia JutzelerRedaktor News

Am Donnerstag reisst eine Lawine im Kanton Wallis einen 42-jährigen Skitourengänger in den Tod. Zwei weitere Personen wurden bei der Tragödie verletzt, schrieb die Kantonspolizei Wallis. Die Lawine löste sich um etwa 12 Uhr im Gebiet der Pointe de Chemo auf dem Gemeindegebiet von Chamoson VS.

Eine Gruppe von vier Skitourengängern war auf einer Höhe von 2500 Metern unterwegs. Während der Abfahrt über die Ostflanke des Berges löste sich die Lawine und riss drei von ihnen mit. 

Untersuchung eingeleitet

Nach der Alarmierung durch den vierten Tourengänger konnten die Rettungskräfte der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation, unterstützt von zwei Helikoptern sowie einer Maschine von Air Zermatt, zwei verschüttete Personen lokalisieren und bergen. Die geretteten Skitourengänger sind 41 und 53 Jahre alt. 

Wie die Kantonspolizei Wallis später mitteilte, erlag der 41-jährige Skitourengänger am Freitag im Spital seinen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

Die Kantonspolizei Wallis teilte auf Anfrage von Keystone-SDA zudem mit, dass die beiden Opfer ehemalige Angehörige der Kantonspolizei waren. Sie bestätigte damit Informationen der Zeitung «Le Nouvelliste» und von Radio Rhône FM.

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