Darum gehts
- 36-jährige Zürcherin ertrank im Luganersee, Leiche am Freitag geborgen
- Leiche in 72 Metern Tiefe per Drohne lokalisiert und geborgen
- Suchaktion mit Polizei und Rettungsdiensten war zunächst erfolglos verlaufen
Am Samstag, kurz nach 17 Uhr, war bei der gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) gemeldet worden, dass eine Frau, die sich zuvor auf einem Boot befunden hatte, beim Schwimmen im Luganersee verschwunden ist. Nun herrscht traurige Gewissheit: Die Frau aus dem Kanton Zürich ist tot.
Es handelt sich um eine 36-jährige Schweizerin, die in Begleitung eines 40-jährigen deutschen Staatsbürgers war; beide sind im Kanton Zürich wohnhaft. An den sofort eingeleiteten Suchmassnahmen waren Beamte der Kantonspolizei und der Stadtpolizei von Mendrisio sowie Rettungskräfte des Rettungsdienstes Mendrisiotto (SAM) und der Schweizerischen Rettungsgesellschaften von Lugano und Mendrisio beteiligt.
Im Bereich des Verschwindens, etwa 500 Meter vom Ufer entfernt, ist der Seegrund besonders tief (etwa 80 Meter). Die Leiche wurde in einer Tiefe von etwa 72 Metern und 320 Meter entfernt vom Ufer geortet, vermeldete die Tessiner Kantonspolizei am Freitag. Die Leiche wurde per Drohne geortet und geborgen.