Darum gehts
- Tödlicher Canyoning-Unfall im Tessin: 52-jährige Belgierin stürzt 10 Meter
- Rettungskräfte und Care-Team im Einsatz, Frau verstirbt trotz Hilfe
- Unfallstelle: Riale Censo, Sportart Canyoning involviert gefährliche Hindernisse
Tödlicher Sportunfall am Donnerstagnachmittag im Tessin. Eine 52-jährige belgische Staatsbürgerin mit Wohnsitz in Belgien war zusammen mit einer Gruppe von Personen in der Schlucht Riale Censo beim Canyoning unterwegs. Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, stürzte die Frau etwa 10 Meter in die Tiefe.
Der Alarm wurde von den anderen Mitgliedern der Gruppe ausgelöst, die sofort mit Wiederbelebungsmassnahmen begannen. Neben den Beamten der Kantonspolizei rückten Rettungskräfte der Schweizerischen Bergrettung SAS und der Rega aus. Die Frau wurde mit dem Hubschrauber ins Tal transportiert.
Care-Team im Einsatz
Die Wiederbelebungsmassnahmen wurden währenddessen fortgesetzt. Aufgrund ihrer schweren Verletzungen verstarb die 52-Jährige. Zur psychologischen Betreuung wurde ausserdem ein Care-Team hinzugezogen.
Canyoning ist eine Outdoor-Sportart, bei der man sich durch Schluchten bewegt. Die Sportler sind dabei zu Fuss, schwimmend, rutschend, kletternd und durch Abseilen an Wasserfällen unterwegs. Man folgt dem natürlichen Verlauf eines Bachs oder Flusses und überwindet Hindernisse wie Felsen, Pools und Wasserfälle mit spezieller Ausrüstung.