Nach Angaben des Unternehmens liegt die Störung an einer Schnittstelle zwischen Luftstrassen- und Anflugkontrolle. Ein unterstützendes System zeigt Flugzeuge mit grösseren Verspätungen nicht zuverlässig an. Die Fluglotsen greifen deshalb auf ein manuelles Verfahren zurück, das zwar sicher, aber zeitintensiver ist.
Um die Sicherheit jederzeit zu gewährleisten, hat Skyguide die Anflugkapazität ab heute Morgen am Flughafen Zürich vorsorglich um 30 Prozent reduziert. Die Sicherheit des Flugverkehrs sei jedoch zu jedem Zeitpunkt sichergestellt, betont das Unternehmen.
Am Nachmittag sollte es wieder laufen
Techniker haben die Ursache des Problems bereits identifiziert und arbeiten an einer Lösung. Zudem wurde eine Task Force eingesetzt, um die Störung rasch zu beheben und den Normalbetrieb wiederherzustellen.
Der Zwischenfall bedeutet laut Skyguide-Sprecherin Pia Wertheimer, dass es in Zürich heute Verspätungen geben könnte. Ob es deswegen zu Flugausfällen kommt, ist eine Entscheidung, die den Airlines obliegt. Wertheimer sagt gegenüber Blick: «Wir sind zuversichtlich, dass das Problem heute Nachmittag behoben sein wird.»
Skyguide bedauert die Auswirkungen auf Airlines und Passagiere und kündigte ein weiteres Update im Laufe des Vormittags an.