Jacques-Louis de Pourtalès (1722–1814) gilt noch heute als König des Indienne-Handels. Bereits 1753 gründete er die Firma Pourtalès & Cie. Sie trieb in Europa und in den überseeischen Kolonien bis 1801 Handel. Die Textilbranche war ganz in seiner Hand: Zeitweise arbeiteten fast alle Indienne-Fabriken in und um Neuenburg für seine Firma. Das spülte ihm derart viel Geld in die Kassen, dass er 1770 fünf Plantagen auf Grenada in der Karibik kaufte, wo er Zuckerrohr, Kaffee, Baumwolle und Kakao anbauen und je 100 bis 200 Sklaven für sich arbeiten liess.
Im Laufe der Jahre häufte er durch seinen aussergewöhnlichen Geschäftssinn ein riesiges Vermögen an. 1799 war er der reichste Mann auf dem Gebiet der heutigen Schweiz. 1808 stiftete er der Stadt Neuenburg das Hôpital Pourtalès, das noch heute diesen Namen trägt und aus der noch immer bestehenden Stiftung von Jacques-Louis Pourtalès finanziert wird. Daneben stehen in Neuenburg noch heute einige stattliche Herrenhäuser aus seiner Zeit.
Jacques-Louis de Pourtalès (1722–1814) gilt noch heute als König des Indienne-Handels. Bereits 1753 gründete er die Firma Pourtalès & Cie. Sie trieb in Europa und in den überseeischen Kolonien bis 1801 Handel. Die Textilbranche war ganz in seiner Hand: Zeitweise arbeiteten fast alle Indienne-Fabriken in und um Neuenburg für seine Firma. Das spülte ihm derart viel Geld in die Kassen, dass er 1770 fünf Plantagen auf Grenada in der Karibik kaufte, wo er Zuckerrohr, Kaffee, Baumwolle und Kakao anbauen und je 100 bis 200 Sklaven für sich arbeiten liess.
Im Laufe der Jahre häufte er durch seinen aussergewöhnlichen Geschäftssinn ein riesiges Vermögen an. 1799 war er der reichste Mann auf dem Gebiet der heutigen Schweiz. 1808 stiftete er der Stadt Neuenburg das Hôpital Pourtalès, das noch heute diesen Namen trägt und aus der noch immer bestehenden Stiftung von Jacques-Louis Pourtalès finanziert wird. Daneben stehen in Neuenburg noch heute einige stattliche Herrenhäuser aus seiner Zeit.