Darum gehts
- Frau in Schaffhausen fällt auf Telefonbetrug herein und hebt Tausende Franken ab
- Polizei verhaftet zwei Geldkuriere, die angeblich über Online-Plattform angeworben wurden
- Schaffhauser Polizei verhinderte dadurch die Geldübergabe
Am Montag wurde der Schaffhauser Polizei ein Betrugsversuch gemeldet. Die Täterschaft nahm telefonisch Kontakt mit einer älteren Dame auf und gab sich glaubhaft als Sicherheitsbeauftragter einer Bank sowie Mitarbeiter der Kantonspolizei aus. Weitere Gespräche mit einem vermeintlichen Mitarbeiter der Kriminalpolizei folgten. Die Dame hegte keine Zweifel an der glaubhaften Geschichte und folgte den Anweisungen aus den Telefongesprächen: Sie hob mehrere Tausend Schweizer Franken bei ihrer Bank ab, um dieses Geld an einen weiteren vermeintlichen Mitarbeiter zu übergeben.
Im Rahmen der nachfolgenden Fahndungsmassnahmen gelang es der Polizei zwei Geldkuriere zu verhaften, welche das Bargeld der Dame hätten abholen sollen. Die beiden Männer gaben an, über eine Online-Plattform ein Jobangebot als Kurier angenommen zu haben.
Polizei warnt vor zweifelhaften Jobangeboten für schnellen Verdienst
Die Schaffhauser Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor unseriösen Jobangeboten. Wer sich darauf einlässt, könnte unwissentlich in illegale Aktivitäten verwickelt werden. Die Polizei empfiehlt, keine zweifelhaften Jobangebote anzunehmen, die schnellen Verdienst für minimalen Aufwand versprechen. Insbesondere sollten nicht einfach Kurierfahrten mit Umschlägen mit unbekannten Inhalten durchgeführten werden, welche bei Privatpersonen abgeholt werden müssen.
Erst in der vergangenen Woche hatten bereits die Kantonspolizei St. Gallen und die Luzerner Polizei vor einer Zunahme an Telefonbetrügen gewarnt. In beiden Kantonen kam es zu mehreren Festnahmen mutmasslicher Betrüger.