Rund 300 Bewohner betroffen
Stadtzürcher Linke kritisieren Massenkündigung im Kreis 4

SP, Grüne und AL kritisieren die jüngste Massenleerkündigung in der Stadt Zürich. Sie fordern, dass die Kündigungen für rund 300 Mieterinnen und Mieter an der Hard- und Eichbühlstrasse im Kreis 4 rückgängig gemacht werden.
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Rund 300 Bewohner erhielten eine Kündigung für diese Wohnungen im Kreis 4.
Foto: Screenshot

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • 146 Wohnungen beim Hardplatz in Zürich sollen bis 2030 saniert werden
  • SP, Grüne und AL kritisieren Kündigungen als renditeorientiert und unsozial
  • Rund 300 Bewohner betroffen, Forderung nach Eingriff der Stadt Zürich
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Mitte Februar wurde bekannt, dass die 146 Wohnungen beim Hardplatz saniert werden sollen. Die rund 300 Bewohnerinnen und Bewohner erhielten die Kündigung. Sie sollen bis spätestens 2030 raus.

Dieser Vorgang sei ein Paradebeispiel für die Wohnkrise in Zürich, teilten SP, Grüne und AL am Montag mit. Statt die Häuser sanft und mieterfreundlich zu sanieren, würden institutionelle Immobilieneigentümer ihre Rendite mit einer Leerkündigung maximieren.

Die Parteien fordern die Eigentümerin dazu auf, die Kündigungen zurückzunehmen. Falls diese nicht dazu bereit ist, soll sich die Stadt Zürich einschalten und eine sozialverträgliche Lösung einfordern. Im Notfall solle die Stadt die Gebäude kaufen. Eigentümerin der Häuser ist die Musikvertrieb AG, ein Plattenlabel mit Tonstudios.

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