Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche
Falsche Sprachnachricht lockt dich in die Falle

Die Maschen von Betrugsbanden werden immer perfider. Laufend tauchen neue Methoden auf, mit denen Menschen um ihre Online-Daten und ihr Geld betrogen werden. Aktuell sind es E-Mails, die einen auffordern, eine Sprachnachricht abzuhören.
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Die Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Polizei warnt vor Phishing-E-Mails mit angeblichen Sprachnachrichten von Swisscom.
  • Betrüger versuchen, Zugangsdaten und Codes über Fake-Websites zu stehlen.
  • Cybercrime-Polizei: Verdächtige E-Mails melden, löschen oder in Spam-Ordner verschieben.
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Angela RosserJournalistin News

Im E-Mail-Postfach liegt eine Nachricht von Swisscom oder einem Mailbox-Dienst, in der steht, man habe eine Sprachnachricht erhalten. Um diese abzuhören, sollen die Empfängerinnen und Empfänger auf Schaltflächen wie «Nachricht abspielen», «Nachricht anhören», «Sprachnachricht abspielen» oder «Mitteilung öffnen» klicken.

Die Kantonspolizei Zürich rät genau davon dringend ab und warnt: Dabei handelt es sich wieder einmal um eine neue Betrugsmasche. «Die Betrüger verwenden dabei unterschiedliche Designs und Bezeichnungen wie ‹Sprachnachrichten-Zentrale›, ‹Voicemail› oder ‹Audio-Postfach› und ergänzen die Nachrichten teilweise mit Telefonnummern, Zeitangaben oder einer angeblichen Nachrichtenlänge, um den Eindruck einer echten Benachrichtigung zu verstärken», heisst es auf Cybercrimepolice.

Betrugswebsite

Wer dem Link doch folgt, gelangt, wie bei anderen Betrügereien im Netz, nicht auf die echte Swisscom-Seite. Auf der Betrugswebsite werden dann meist Zugangsdaten für E-Mail-Konten oder andere Online-Dienste abgefragt. Um die Konten dann schlussendlich zu übernehmen, versuchen die Betrugsbanden den Zwei-Faktor-Authentifizierungscode (2FA-Code) abzufangen.

Die Polizei rät, potenzielle Betrugs-E-Mails der Cybercrime-Polizei weiterzuleiten, das E-Mail zu löschen oder in den Spam-Ordner zu verschieben. Links aus Mails, SMS und anderen Nachrichten sollten nicht angeklickt werden. Auch betont die Polizei, man solle nie sensible Daten von sich preisgeben.

Vermeintlichen Absender kontaktieren

Im Zweifelsfall ist es ratsam, den direkt betroffenen Absender zu kontaktieren. Sollte man bereits Daten preisgegeben haben, wird geraten, sofort das Passwort des Providers zu ändern. Verwendet man bei verschiedenen Providern oder Plattformen dasselbe Passwort, müssen auch diese geändert werden.

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