OMG! Ikea bringt Köttbullar-Lolli raus
Es ist fast ein Muss bei einem Ikea-Besuch: Das Verspeisen der legendären Fleischbällchen Köttbullar im Filialenrestaurant. Die runde Form hat die Produktentwickler bei Ikea nun offenbar inspiriert. Wie Ikea Schweiz und Chupa Chups am Mittwoch mitteilen, wird es in Kürze einen Köttbullar-Lolli geben.
«Wir haben gehört, dass ihr schwedische Süssigkeiten mögt. Hier ist also die süsseste Mischung, nach der niemand gefragt hat, die aber jeder probieren will», heisst es auf Instagram.
Die Meinungen bei uns auf der Redaktion dazu gehen auseinander. Während die einen nur die Nase rümpfen, sind andere von dieser geschmacklichen Herausforderung durchaus angetan. Wie sieht es bei dir aus, würdest du probieren?
Flughafen-Feeling am Bahnhof: SBB kontrollieren jetzt Koffergrösse
Erst messen, dann einsteigen, lautet die neue Devise bei den SBB. «Gerade an Wochenenden oder in Ferienzeiten wird es in den SBB-Zügen wegen zu grosser Taschen und Koffer oft eng», betonen die Bahnen auf Instagram.
Deshalb kommt nun ein Regime zum Tragen, das man bisher nur vom Flughafen kennt. Gepäckmessung!
Dein Köfferchen darf nicht länger als 50 und nicht breiter als 40 Zentimeter sein. Wenn du dennoch nicht auf deine Ware verzichten kannst, musst du 49 Franken blechen.
Wenn du deinen Frust über die Gebühr loswerden möchtest, kannst du dich übrigens in den Trams des ZVV abreagieren. Dort gilt: Treten statt sitzen. Mit integrierten Velopedalen wird aus jeder Fahrt ein kleines Workout. Und: Die bezahlte Koffergebühr kannst du hier wieder einsparen! Wer mittritt, fährt nämlich günstiger. Deine Leistung wird direkt auf den Ticketpreis angerechnet.
Mhmm, lecker! Ovi und Quöllfrisch planen legendäres Bier
Ein kühles Bier mit einer süssen Note? Mit Glück findest du diese Kombi bald bei dir im Supermarkt-Regal. Auf Instagram präsentieren Ovomaltine und Appenzeller Bier die Fusion von zwei Schweizer Kult-Produkten. Das alkoholfreie Ovi-Bier wurde über 18 Monate entwickelt und kommt nun endlich in die Läden. Also am besten ab zum Getränke-Regal und zugreifen! Proscht.
Bei den Followern kommt die verrückte Fusion gut an: «Ich brauche das», heisst es in den Kommentaren. Eine weitere Nutzerin lobt das Design: «Das sieht richtig schön aus.»
Stapo Zürich lanciert neuen «Transporter»
Die Stadtpolizei Zürich hat ein neues Mitglied in ihrer Flottenfamilie! «Mit dem neuen Cargobike erweitern wir unsere Flotte um ein modernes Einsatzmittel und schliessen eine wichtige Lücke zwischen Patrouille zu Fuss, Bike und Fahrzeug», schreiben die Ordnungshüter auf Instagram.
Doch wofür wird das fancy «Wägeli» denn genutzt? «Das Cargobike ermöglicht uns, Material effizient mitzunehmen, flexibel zu reagieren und auch dort präsent zu sein, wo grössere Fahrzeuge an ihre Grenzen stossen», erklären die Polizisten. Übersetzt: Kaffee, Klemmbretter und vielleicht ab und zu ein Delinquent passen nun problemlos ins Gepäck.
Gerade in vollen Stadtzentren, bei Events oder in verkehrsberuhigten Zonen zeigt das neue Einsatzmittel, dass es nicht nur nützlich, sondern auch richtig clever ist.
Workout über den Wolken: Swiss führt Tretpedalen ein
Swiss setzt auf Innovation – und sportliche Passagiere: Mit «Fit all the way» können Langstreckenreisende künftig während des Fluges in die Pedale treten. Ausgewählte Sitze werden dafür mit dezenten Tretpedalen ausgestattet, sodass Bewegung über den Wolken endlich Realität wird.
Zum Angebot gehört ein Fitness-Set mit Sportbekleidung, Trinkflasche, Handtuch – alles wohlriechend nach dem Swiss Alpine Valley Duft, heisst es in einer Medienmitteilung. Wer wollte nicht schon einmal beim Take-off eine halbe Stunde strampeln?
Getestet wurde das System sowohl am Boden als auch in der Luft – und laut Swiss fügt sich alles harmonisch ins Kabinendesign ein. Chief Customer Officer Heike Birlenbach kommentiert: «Mit ‹Fit all the way› erweitern wir das Reiseerlebnis gezielt um eine neue Dimension des Reisens.»
Das Angebot ist ab sofort online buchbar.
Tempo 30 im Bündnerland – aber nur für Auswärtige!
Es ist ein Paukenschlag aus dem Bündnerland. Wie die «Südostschweiz» berichtet, führt die Bündner Regierung auf ausgewählten Alpenpässen künftig Tempo 30 ein – allerdings nur für Auswärtige!
Die Massnahme sei Teil eines «ganzheitlichen Konzepts zur alpinen Entschleunigung», das ökologische, touristische und gesellschaftliche Ziele vereine.
Im Zentrum stehen die Passhöhen – dort, wo Steinböcke, Murmeltiere und Rehe laut Kanton zunehmend genervt vom Verkehr sind. In der Redaktion stellte sich kurz die Frage, ob Murmeltiere künftig bei Tempoverstössen pfeifen.
Mit Tempo 30 verspricht man sich weniger Lärm, weniger CO₂ – und vielleicht auch ein paar weniger Fahrer im «Sportmodus mit Soundtrack». Fahrzeuge mit Bündner Kontrollschildern sind von der Temporeduktion ausgenommen. Ortskundige Fahrerinnen und Fahrer bewegten sich «nachweislich harmonischer im alpinen Strassenraum» und seien mit den lokalen Gegebenheiten vertraut, heisst es im Bericht.
Gleichzeitig soll das «authentische alpine Erlebnis» gefördert werden: Wer langsamer fährt, sieht mehr. Oder steht länger herum – je nach Perspektive.
Einheimische bleiben von der Regel ausgenommen, sie fahren weiterhin «harmonisch». Ein Redaktor fasste das so zusammen: Harmonie ist offenbar eine Frage des Nummernschilds.
Technisch soll das Ganze mit Schildern und Kennzeichenerkennung funktionieren, geblitzt wird bei Bedarf. Die Bussen seien «moderat, aber spürbar».
Die Folge: deutlich längere Fahrzeiten. Für manche Pässe verdoppelt sie sich – genug Zeit also, um unterwegs auszusteigen, die Aussicht zu geniessen oder kurz zu überprüfen, ob das Auto noch läuft.
Touristisch sieht man Chancen: Wer länger braucht, bleibt eher über Nacht. Bis auf Weiteres gilt: mehr Zeit einplanen – und sich daran erinnern, dass im Gebirge der Weg das Ziel ist. Die Regelung gilt per 1. April 2026.
Palmen ersetzen alte Magnolien
Das ist eine ziemlich exotische Veränderung für Basel: Die bekannten Magnolienbäume vor der Pauluskirche sollen gefällt und durch Palmen ersetzt werden, heisst es am Mittwoch in einer Medienmitteilung des Trägervereins Kulturkirche Paulus. Die rund 90 Jahre alten Bäume hätten in den vergangenen Jahren stark unter Hitze und Trockenheit gelitten, heisst es. Deshalb sei dieser Schritt nun nötig.
Doch nicht nur das Klima hat den Magnolien zugesetzt. Auch übermütige Influencer sorgten dafür, dass die Magnolien regelrecht belagert wurden. Insekten wurden vertrieben, Äste beschädigt, und einige Content-Creator konnten sich nicht mehr zurückhalten und bestiegen sogar die Bäume!
Als Ersatz ist jetzt ein Baumartenwechsel geplant – und der hat es in sich. Bereits im Herbst sollen ausgewachsene Palmen aus Italien vor der Kirche eingepflanzt werden und für «karibisches Flair» sorgen. Ein mutiger Schritt, der Basel klimatisch zwar nicht näher ans Meer bringt, aber zumindest optisch.
Bei der Wahl der Pflanzenart gingen die Verantwortlichen besonders clever vor. Der Pluspunkt bei Palmen: Sie sind schwer zu besteigen und damit besser vor Social-Media-Fans geschützt.
Wer weiterhin Fotos machen möchte, soll künftig auf eher unbeachtete Nutka-Scheinzypressen ausweichen.
Blick sammelt die kuriosesten Aprilscherze
Eine mittelalterliche Burg, die zu einem Swingerclub werden sollte, ein Drogenspürhuhn für die Polizei und Trump, der Genf kaufen wollte: Im vergangenen Jahr wurde am 1. April gescherzt, dass sich die Balken biegen.
Nicht nur im Freundes- und Bekanntenkreis, auch in den Unternehmen heisst es: Vorsicht, Aprilscherz! In diesem Ticker deckt Blick die Aprilscherze der Unternehmen und Medienhäuser auf. Mach dich auf den ein oder anderen Lachkick gefasst.
Auf welchen Aprilscherz bist du heute hereingefallen? Schreib uns per Whatsapp auf die Nummer 079 813 8041 oder via Mail an redaktion@blick.ch.