Nach 13 Jahren operativer Transformation bei Ringier
Robin Lingg fokussiert sich auf neue Projekte

Robin Lingg verlässt die operative Leitung der Ringier-Gruppe nach 13 Jahren. Der Vertreter der sechsten Generation übergibt alle Exekutivaufgaben sowie das Präsidium des Verwaltungsrats der Ringier Sports Media Group (RSMG).
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Robin Lingg fokussiert sich auf neue Projekte.

Darum gehts

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  • Robin Lingg gibt nach 13 Jahren seine operative Rolle bei Ringier auf
  • Er fokussiert sich auf neue Projekte
  • RSMG erreicht heute über 23 Millionen Nutzer in sieben Ländern
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Nach über 13 Jahren massgeblicher Mitgestaltung der Ringier-Gruppe schliesst Robin Lingg das operative und strategische Kapitel seiner Karriere beim Familienunternehmen. Lingg übergibt alle Exekutivaufgaben sowie das Präsidium des Verwaltungsrats der Ringier Sports Media Group (RSMG). Als Ankeraktionär und Vertreter der sechsten Generation bleibt er dem Unternehmen als engagierter Miteigentümer eng verbunden.

Robin Lingg ist 2011 aus einer erfolgreichen internationalen Führungsposition bei Boehringer Ingelheim in Mexiko zu Ringier gestossen. Er folgte damals dem Wunsch der Familien Ringier und Lingg sowie von CEO Marc Walder, seine Expertise in den Dienst des Medienunternehmens zu stellen. Nach einer initialen Phase im Verwaltungsrat der Ringier AG (2011–2013) übernahm Lingg diverse operative Aufgaben auf Gruppenebene der Ringier AG mit dem Ziel, die Transformation zu einem Technologieunternehmen voranzutreiben.

13 Jahre später erwirtschaftet die Ringier-Gruppe heute in 19 Ländern über 80 Prozent ihres operativen Gewinns im digitalen Bereich. In dieser Ära hat Robin Lingg massgeblich an dieser erfreulichen Transformation mitgewirkt.

Verschiedene Projekte

Ab 2014 verantwortete Robin Lingg als CEO Ringier Africa & Asia das Geschäft auf diesen beiden Kontinenten. In Asien leitete er weitreichende Restrukturierungen ein – einschliesslich des Verkaufs von Ringier China –, während er in Afrika das digitale Portfolio (Media und Marketplaces) substanziell weiterentwickelte.

Ab 2017 wuchs das internationale digitale Marktplatz-Portfolio unter Lingg substanziell und wurde zur ökonomisch wichtigsten Säule der Gruppe. In der Schweiz etablierten sich JobCloud und Scout24 unter Lingg als klare Marktführer. Darüber hinaus agierte er als strategischer Architekt für die Realisierung der heutigen SMG Swiss Marketplace Group.

Zuletzt entwickelte Lingg ab 2022 die RSMG als dritte strategische Säule des Konzerns. Die heute acht führenden Sports-Media-Marken erreichen über 23 Millionen Nutzerinnen und Nutzer in sieben Ländern.

«Entscheidender Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens»

Michael Ringier, Verwaltungsratspräsident der Ringier AG: «Robin hat in den vergangenen 13 Jahren einen entscheidenden Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unseres Familienunternehmens geleistet. Er ist damals der Bitte der Familie gefolgt und hat seine eigene Karriere im Ausland zugunsten von Ringier zurückgestellt. Dass die Ringier-Gruppe heute digital so erfolgreich agiert, ist eng mit seinem erfolgreichen Wirken verbunden. Ich freue mich darauf, mit seinem Bruder Roman Bargezi, der als Mitglied des Verwaltungsrats den Familienstamm Lingg-Bargezi aktiv repräsentiert, auch weiterhin die Zukunft unseres Unternehmens gemeinsam zu gestalten. Robin wird als engagierter Miteigentümer ein fester Teil unseres gemeinsamen Weges bleiben.»

Marc Walder, CEO Ringier AG: «Robin engagierte sich ab 2011 für die Ringier-Gruppe, zuerst als Verwaltungsrat. Er baute das Fundament für unser Afrika-Geschäft, er war der Architekt unseres so erfolgreichen digitalen Marktplatz-Portfolios – und er baute die Ringier Sports Media Group aus dem Nichts auf. Robin Lingg hat unser Unternehmen in diesen rund eineinhalb Jahrzehnten stark geprägt. Durch seine harte und ehrliche Arbeit, seinen unternehmerischen Mut, seinen unbändigen Gestaltungswillen und seine hohe digitale Affinität. Für all dies danke ich Robin von Herzen. Robin hat grossen Anteil daran, dass die digitale Transformation der Ringier-Gruppe so gut gelungen ist.»

Robin Lingg: «Es erfüllt mich mit Freude zu sehen, wie wir die Gruppe gemeinsam vom klassischen Verlagshaus zu einem international führenden Technologieunternehmen transformiert haben. Nachdem ich mit der RSMG das dritte strategische Standbein etabliert habe, ist für mich nun der richtige Zeitpunkt gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen und mich nun wieder neuen Projekten zu widmen. Ich übergebe die RSMG in einer starken Wachstumsphase an Marc Walder und an den zukünftigen CEO Tim Kollmann.»

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