Darum gehts
- Ein 80-Jähriger fuhr auf der A3 in Lupfig in Notrufsäule
- Lenker war vom Radiodisplay abgelenkt und bemerkte Schaden nicht
- Sachschaden von mehreren zehntausend Franken, Führerausweis entzogen
Ein 80-jähriger Autofahrer hatte am Sonntag Glück im Unglück. Auf der Autobahn A3 bei Lupfig AG kam er von der Fahrbahn ab und knallte in eine Notrufsäule, die bei der Kollision fast vollständig zerstört wurde. Danach fuhr der Rentner weiter, bis die Polizei ihn anhalten konnte. Es entstand massiver Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken, heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Aargau.
Eine Drittperson meldete der Kantonspolizei am Sonntag kurz vor halb fünf Uhr nachmittags, dass sie auf der Autobahn hinter einem beschädigten Volvo herfahre. Dessen Lenker sei zuvor von der Fahrbahn abgekommen, in die Wiese gefahren und habe eine Notrufsäule umgefahren.
Vom Radiodisplay abgelenkt
Die ausgerückten Polizeipatrouillen sichteten das stark demolierte Auto wenig später auf der Autobahn. Sie konnten es anschliessend auf einem Rastplatz zur Kontrolle anhalten. Der Rentner teilte mit, dass er aufgrund des Radiodisplays abgelenkt gewesen sei. Er habe nicht bemerkt, dass er die Notrufsäule beschädigt hatte.
Der 80-Jährige hatte sich bei dem Vorfall nicht verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs aufgenommen, heisst es in der Mitteilung weiter. Dem Beschuldigten wurde der Führerausweis abgenommen.