Darum gehts
- 30-jähriger verursacht Selbstunfall auf A3 nahe Habsburgtunnel ohne Führerausweis
- Audi RS7 mit Totalschaden, Verdacht auf Drogeneinfluss beim Unfallfahrer
- Unfallstelle um 12.40 Uhr geräumt, erheblicher Sachschaden an Leitplanke
Auf der A3 im Aargau hat ein 30-jähriger Autofahrer am Donnerstagmittag einen spektakulären Selbstunfall gebaut – ohne Führerausweis und mutmasslich unter Drogeneinfluss.
Der Mann war gegen 11.30 Uhr mit einem Audi RS7 in Richtung Basel unterwegs. Beim Überholen auf Höhe Scherz geriet er plötzlich nach rechts und streifte seitlich einen Sattelschlepper-Anhänger. In der Folge verlor er die Kontrolle über den Sportwagen: Das Auto schleuderte und krachte kurz vor dem Habsburgtunnel heftig in die Leitplanke.
Offenbar unter Drogeneinfluss
Trotz des heftigen Aufpralls blieb der Lenker unverletzt. Der Sachschaden ist jedoch massiv: Am neuwertigen Audi entstand Totalschaden. Auch der Anhänger des Lastwagens sowie die Leitplanke wurden beschädigt.
Wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt, war der Unfallfahrer ohne gültigen Führerausweis unterwegs – dieser war ihm bereits entzogen worden. Zudem besteht der Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss stand. Er wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Der Unfall sorgte auf der A3 in Fahrtrichtung Basel für Verkehrsbehinderungen. Die Unfallstelle konnte kurz nach 12.40 Uhr geräumt werden.