Darum gehts
- Am 25. Dezember brach ein Brand in Sarmenstorf AG aus
- Ein Mann wartete 15 Minuten auf Rettung im dichten Qualm
- Zwei Autodrehleitern und Atemschutz wurden für die Löscharbeiten eingesetzt
In einem Dreifamilienhaus in Sarmenstorf AG ist am Weihnachtsabend ein Brand ausgebrochen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte steht der Dachstock bereits in Vollbrand.
Ein Leserreporter berichtet: «Ich habe plötzlich dichten Qualm entdeckt.» Daraufhin sei er zum betroffenen Haus gerannt. «Dort waren bereits die ersten Flammen zu sehen. Die Bewohner waren draussen vor der Tür und völlig aufgebracht.»
Schweizer (60) in Spital gebracht
Im obersten Stock schaute dem Zeugen zufolge ein Mann aus dem Fenster. Dann stand er auf dem Giebel und wartete auf Rettung. «Die Feuerwehr war rasch vor Ort», so der Leserreporter. «Doch der Mann musste im dichtesten Qualm rund 15 Minuten ausharren, bis ihn die Feuerwehr mit einer Drehleiter retten konnte.»
Bei dem Mann handelte es sich um den Bewohner der obersten Wohnung. Er ist 60 Jahre alt und Schweizer. Er wurde mit leichten Verletzungen in ein Spital gebracht, wie BRK News berichtet. Die weiteren Bewohner der Liegenschaft blieben unverletzt.
Atemschutz und Glutnester
Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand mit zwei Autodrehleitern und unter Atemschutz. Um an die aufglimmenden Glutnester und Brandherde im Dachbereich zu gelangen, mussten Dachziegel entfernt werden.
Mittlerweile steht fest: Das betroffene Gebäude ist unbewohnbar. Das hält die Kantonspolizei Aargau am Freitagvormittag in einer Medienmitteilung fest. Die Brandursache ist noch unklar.