Darum gehts
- Lauter Knall im Auenschutzgebiet Auenstein AG am Mittwoch gehört
- Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Knall geben können
- Zwischen 13.30 und 14.00 Uhr vernahmen vier Personen das Geräusch
Was war da denn los? Am Mittwoch spazierte ein spanisches Ehepaar von Rupperswil AG herkommend zur Halbinsel im Auenschutzgebiet von Auenstein AG. Zwischen 13.30 Uhr und 14 Uhr vernahm das besagte Ehepaar einen Knall. Auch ein weiteres Paar, das ebenfalls auf dem Wanderweg unterwegs war, wurde vom lauten Geräusch aufgeschreckt, heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Aargau.
Gemeinsam verliessen die vier Personen den Auenschutz in Richtung Parkplatz an der Gabelung Aarauerstrasse/Aarestrasse in Rupperswil. Jetzt prüft die Polizei die Herkunft des lauten Knallgeräusches.
Ursache für mysteriösen Knall gefunden
Die Polizei suche das Deutsch sprechende Paar, das den Wald zusammen mit den spanischsprechenden Touristen verlassen hat. Weiter bat die Polizei Personen, die Angaben zum Knall oder weiteren auffälligen Vorkommnissen im Bereich des Auenschutzgebietes Auenstein/Rupperswil machen können, sich bei der Kriminalpolizei zu melden.
Nun konnte das Rätsel um den mysteriösen Knall gelöst werden. Am Freitagmorgen gab die Kapo Aargau in einer Medienmitteilung bekannt, dass der Verursacher des Knalls aufgrund zahlreicher Zeugenaussagen gefunden werden konnte. Es handelte sich um einen Jäger, der, im Auftrag des Kantons, Kormorane jagte.