«Hoch gefährlich»
Laserattacke auf Helikopter bei Rettungseinsatz

Ein Rettungshelikopter der Alpine Air Ambulance ist am Samstagabend in Reinach AG kurz vor der Landung mit einem grünen Laser geblendet worden. Der Einsatz gelang dennoch, drei Crewmitglieder erlitten leichte Augenverletzungen.
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Am Samstag gab es eine Laserattacke auf einen Helikopter der Alpine Air Ambulance AG. (Symbolbild)
Foto: Alpine Air Ambulance

Darum gehts

  • Die vierköpfige Crew eines Rettungshelikopters wurde in Reinach AG durch grünen Laser geblendet
  • Die Rettungseinheit stuft die Laserattacke in der kritischen Landephase als hoch gefährlich ein
  • Drei Crewmitglieder gingen nach dem Einsatz wegen leichter Augenverletzungen in ärztliche Behandlung
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Mattia JutzelerRedaktor News

Gefährliche Situation für ein Rettungsteam im Kanton Aargau. Ein Helikopter der Alpine Air Ambulance AG, kurz AAA, war am Samstagabend zu einem dringenden medizinischen Notfall in Reinach AG aufgeboten worden. Im Anflug auf den Einsatzort, kurz vor der Landung, wurde die vierköpfige Crew durch einen grünen Laserstrahl stark geblendet, heisst es in einer Mitteilung der Rettungseinheit.

Die Verantwortlichen beschreiben die Laserattacke auf den Helikopter als «hochgefährlich», da sie in der Landephase stattfand, einem der kritischsten Abschnitte während eines Fluges. «Weil diese Phase so kritisch ist, ist jeweils die ganze Crew voll konzentriert und hat ihre Augen auf das Geschehen draussen gerichtet. Entsprechend anfällig ist die Besatzung dann auf optische Störungen.»

Polizei nimmt Ermittlungen auf

Der Einsatz konnte dennoch wie geplant und erfolgreich abgeschlossen werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Drei der Crewmitglieder mussten sich aber anschliessend sofort in ärztliche Behandlung begeben. Sie hatten leichte Augenverletzungen erlitten.

Bei der Laserattacke handelt es sich um kein Kavaliersdelikt. Solche Zwischenfälle seien bei der AAA leider in der Vergangenheit schon vorgekommen. «Eine solche Tat stellt immer einen gefährlichen Eingriff in die Luftfahrt dar und kann deshalb massive Strafen nach sich ziehen.» Unmittelbar nach dem Ereignis vom Samstagabend hatte die Kantonspolizei Aargau eine Fahndung aufgenommen, die aber zu keinem Erfolg führte. Die Ermittlungen laufen nun weiter.

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