Grosse Trauer um den Cousin (†38) von FCZ-Profi Valon Berisha
«Von der Erde gegangen – in unseren Herzen geblieben»

Der FCZ-Profi Valon Berisha hat in Österreich seinen Cousin verloren. Dieser kam von der Autobahn ab, krachte gegen einen Baum und eine Lärmschutzwand. Recherchen von Blick zeigen: Der Verstorbene heisst Besart T. (†38) und wohnte im Aargau. Die Trauer um ihn ist gross.
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Besart T. (†38) starb beim Horror-Crash in Österreich.
Foto: zVg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Besart T. (†38) stirbt bei Unfall auf A1 in Österreich
  • Cousin Valon Berisha sah Unfall und leistete Erste Hilfe
  • Besart T. fuhr seit 6 Stunden, Schlafmangel als mögliche Unfallursache
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Ralph DonghiReporter News

Der Lieferwagen, in dem der Cousin von FCZ-Spieler Valon Berisha (33) in Österreich tödlich verunglückte, ist total zerstört. Jetzt zeigen Recherchen von Blick: Der Verstorbene wohnte im Bezirk Zofingen AG und heisst Besart T.* (†38). Ein enger Angehöriger trauert in den sozialen Medien unter anderem mit den Worten: «Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.»

Das Drama nahm am Samstag nach dem gewonnenen Spiel des FCZ gegen GC seinen Lauf. Besart T. fuhr mit einem Lieferwagen eines Angehörigen, Fussballer Berisha separat in seinem Auto. Ihr Ziel: Linz in Österreich.

Motor fliegt beim Aufprall aus dem Wagen

Doch am Sonntagmorgen gegen 8.10 Uhr passiert es auf der A1-Westautobahn Richtung Wien. Besart T. kommt mit dem weissen Kastenwagen auf Höhe Laakirchen rechts von der Fahrbahn ab. Er schlittert daraufhin über einen Grünstreifen, knallt frontal gegen einen Baum und schliesslich noch gegen die Lärmschutzwand. Besart T. wird im Wagen eingeklemmt. Der Motor fliegt beim Aufprall heraus.

Besonders schrecklich: Sein Cousin Valon Berisha soll da gerade vor ihm in einem Auto gefahren sein, den Unfall hinter sich gesehen haben und dann mit weiteren Verkehrsteilnehmern Erste Hilfe geleistet sowie den Notruf abgesetzt haben.

Besart T. stirbt noch an Unfallstelle

Besart T. wurde später von der Feuerwehr aus dem völlig zerstörten Wrack befreit, und ein Notarzt begann mit Reanimationsmassnahmen – 30 Minuten lang. Doch die Verletzungen waren so schwer, dass der 38-Jährige noch vor Ort verstarb.

Für die Angehörigen und Freunde von Besart T. bricht eine Welt zusammen. Der FCZ sprach für seinen betroffenen Spieler: «Der FC Zürich ist tief erschüttert über ein tragisches Unfallereignis in Österreich, bei dem ein naher Angehöriger unseres Spielers Valon Berisha tödlich verunglückt ist.»

FCZ steht Berisha zur Seite

Valon Berisha sei selbst nicht in den Unfall involviert gewesen, so der FCZ weiter. Er habe das Geschehen jedoch als Augenzeuge miterleben müssen. «In dieser ausserordentlich belastenden Situation gilt unsere aufrichtige Anteilnahme der Familie und allen Angehörigen.» Der FC Zürich stehe Valon Berisha in dieser schweren Zeit eng zur Seite und unterstütze ihn in jeder Hinsicht.

Auch in den sozialen Medien wird um Besart T. getrauert. Nebst dem engen Angehörigen wünschen ganz viele Menschen den Angehörigen des Verstorbenen und auch Valon Berisha ganz viel Kraft in dieser schwierigen Zeit.

Schlief Besart T. bei der Fahrt ein?

Warum Besart T. von der Strasse abkam, wird wohl für immer unklar bleiben. Sicher ist: An der Unfallstelle sind keine Bremsspuren zu sehen. Und: Es soll Hinweise geben, dass das Opfer während der langen Autofahrt eingeschlafen sein könnte. Er war bereits seit sechs Stunden unterwegs.

Die Angehörigen wollten sich gegenüber Blick bisher nicht zum Unfall äussern. Ihre Gedanken sind nun ganz bei Besart T. Dieser soll am Dienstagnachmittag im Heimatland Kosovo seine letzte Ruhe gefunden haben. Der enge Angehörige schreibt weiter öffentlich: «Du bist nicht mehr dort, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind. Von der Erde gegangen – in unseren Herzen geblieben.»

* Name geändert 

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