Darum gehts
- Zoll entdeckt gefälschte Fünfliber aus Hongkong im Briefzentrum Zürich-Mülligen
- Originale von 1928 sind bei Sammlern mehrere Tausend Franken wert
- Gefälschte Münzen an Kantonspolizei Aargau zur Untersuchung übergeben
Was auf den ersten Blick nach zwei gewöhnlichen Fünflibern aussah, entpuppte sich bei einer Kontrolle des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (Bazg) als mutmasslicher Fall von Münzfälschung. Zollbeamte stiessen im Briefzentrum Zürich-Mülligen in einer Kleinsendung aus Hongkong auf zwei Fünfliber mit dem Jahrgang 1928.
Bei der näheren Überprüfung wurden die Mitarbeitenden stutzig: Zwar entsprach der Durchmesser der beiden Münzen demjenigen eines echten Fünflibers, beim Gewicht zeigten sich jedoch deutliche Abweichungen. Der Verdacht lag deshalb nahe, dass es sich um Fälschungen handeln könnte.
Originalmünzen haben grossen Wert
Besonders brisant: Fünfliber aus dem Jahr 1928 sind bei Sammlerinnen und Sammlern begehrt. Originale dieses Jahrgangs können je nach Erhaltungszustand einen Wert von mehreren Tausend Franken pro Stück erreichen.
Da die Sendung für einen Empfänger im Kanton Aargau bestimmt war, übergab das Bazg die beiden mutmasslich gefälschten Münzen und den Fall zur weiteren Bearbeitung an die Kantonspolizei Aargau.