Behörden entdecken Horror-Schopf im Bezirk Kulm AG – fast 60 Hühner eingeschläfert
«In den Ställen lagen unzählige Kadaver»

Schockierender Fund: Die Regionalpolizei Aargau-Süd entdeckte 75 Hühner, sieben Katzen und weitere Tiere, die unter katastrophalen Bedingungen gehalten wurden. 59 Hühner mussten eingeschläfert werden. Jetzt laufen Ermittlungen.
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Diese Hühner konnten lebend gerettet werden. Andere hatten weniger Glück.
Foto: Kanton Aargau

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Polizei entdeckt 75 Tiere in Kulm AG unter katastrophalen Bedingungen
  • 59 Hühner mussten eingeschläfert werden, Futter war verschimmelt
  • Tierhalter war Behörden nicht bekannt, Anzeige und Tierhalteverbot folgen
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Marian NadlerRedaktor News

Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung hat die Regionalpolizei Aargau-Süd einen Schopf im Bezirk Kulm AG kontrolliert und aufgrund der Zustände den Veterinärdienst aufgeboten. Polizei und Veterinärdienst fanden insgesamt 75 Hühner, 4 Ziervögel, 7 Katzen und einen Hund. Diverse Hühner und andere Vögel waren bereits tot.

Die hygienischen Bedingungen in der Tierhaltung waren äusserst schlecht. Der Tierhalter hat den Grossteil der Hühner ohne Licht und Zugang zu Wasser gehalten. «In den Ställen lagen unzählige Kadaver», heisst es in einer Medienmitteilung des Aargauer Departement für Gesundheit und Soziales. Im Haus waren die Böden und Katzenkistchen ebenfalls stark verschmutzt. Das Futter aller Tiere war grösstenteils verschimmelt.

Kantonspolizei Aargau ermittelt

Der Veterinärdienst musste sich Verstärkung durch den Tierrettungsdienst sowie eine externe Tierärztin holen, wie das Aargauer Departement für Gesundheit und Soziales weiter mitteilt. Die Tiere wurden – mit Ausnahme von zwei freilaufenden Katzen – beschlagnahmt und an geeigneten Orten untergebracht. Aus Tierschutzgründen mussten 59 Hühner eingeschläfert werden.

Der Veterinärdienst wird gegen den Tierhalter umgehend ein Tierhalteverbot verfügen und Strafanzeige erstatten. Die weiteren strafrechtlichen Ermittlungen werden durch die Kantonspolizei übernommen. Der Tierhalter war den Behörden bisher nicht bekannt. Die private Hühnerhaltung war nicht ordnungsgemäss registriert.

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