Darum gehts
- Bei Succinto wurden menschliche Überreste geborgen
- Ein Schweizer Wanderer (65) wird seit dem 23. Juni 2025 vermisst
- Gerichtsmedizin und Staatsanwaltschaft klären die Identität
Über ein Jahr nach dem Verschwinden eines Schweizer Wanderers gibt es eine neue Spur: In den italienischen Alpen entdeckten Rettungskräfte menschliche Überreste, wie das Portal «Tio» berichtet.
Einsatzkräfte entdeckten die Überreste am Montagmorgen in extrem unwegsamem Gelände oberhalb des Weilers Succinto (I). Die alpine Rettungsmannschaft der Guardia di Finanza barg die Überreste sowie Kleidungsstücke per Helikopter. Der Fundort liegt auf mehr als 2000 Metern Höhe im Valchiusella-Gebiet, unweit von Turin.
Vermisstenfall bewegt die Schweiz und Italien
Der Wanderer wird seit dem 23. Juni 2025 vermisst. Der damals 64-Jährige war von Deutschland aus zu einer Alpenüberquerung aufgebrochen. Seine letzte bekannte Spur führte ins Valchiusella-Tal, nachdem er die Nacht zuvor in einem Bauernhaus in Quincinetto verbracht hatte.
Damals suchten die Retter tagelang vergebens in dem riesigen Suchgebiet – schliesslich brachen sie die Aktion ab.
Ob es sich tatsächlich um den vermissten Mann handelt, ist derzeit noch unklar. Die geborgenen Überreste und das weitere Material wurden an die Gerichtsmedizin übergeben. Die Staatsanwaltschaft Ivrea hat die notwendigen Untersuchungen zur Identifizierung eingeleitet.