Für die aktuelle Übung Stabante 22 leisteten die Aviatiktruppen eineinhalb Jahre Vorarbeit, wie die Luftwaffe mitteilte. Luftwaffenkommandant und Divisionär Peter Merz präsentierte die Übung am Donnerstag auf dem Flugplatz St. Stephan im Berner Oberland.
Die Einsätze der Helikopter und Kampfflugzeuge erfolgen dabei nicht nur von den festen Stützpunkten der Luftwaffe aus, sondern etwa auch von den Flugplätzen in St. Stephan BE oder Mollis GL.
Dazu mussten Personal und Mittel herbeigeschafft sowie Infrastrukturen aufgebaut werden. Die Truppen üben und prüfen so ihre Fähigkeiten zur Dezentralisierung. Übungsleiter von Stabante 22 ist Korpskommandant Laurent Michaud, der Chef des Kommandos Operationen.
Zugrunde liegt der Übung die Annahme, ein fiktiver Staat trete der Schweiz gegenüber aggressiv auf, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) im Vorfeld mitteilte. Dabei liessen sich Anschläge und Überfälle terroristischer Gruppen ebenfalls nicht ausschliessen. (SDA)
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