Immer wieder werden Menschen im Zusammenhang mit Drogen verhaftet. In vielen Fällen liest man von eher bescheidenen Mengen. Von bescheiden kann bei dem Fang vom Dienstag nicht die Rede sein.
Am Mittag fielen den Polizisten der Kantonspolizei Zürich in Kloten zwei Männer auf, die sich auffällig nervös verhielten, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Einer der Männer übergab dem anderen einen verdächtigen Plastiksack. Beide gingen in unterschiedliche Richtungen davon.
Vier Kilo Koks im Sack
Die Polizei kontrollierte die beiden. Bei dem 32-jährigen Schweizer stellten die Fahnder bei der Kontrolle vier Kilogramm Kokain in besagtem Plastiksack fest. Bei einer anschliessenden Hausdurchsuchung stellten sie weiter rund 12'000 Franken in bar fest.
Beim zweiten Mann, einem 35-jährigen Serben, kam es noch dicker. Bei der Hausdurchsuchung fand die Polizei weitere acht Kilogramm Kokain, dazu noch rund 300 Gramm MDMA, 400 Gramm Ketamin und 36 Gramm Methamphetamin und, wie die Polizei schreibt, 133 Gramm einer «weiteren Substanz». Die beiden Verhafteten wurden nach den polizeilichen Befragungen der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt.
Lollipops mit Drogen gefüllt
Wie die Kantonspolizei Zürich erst kürzlich berichtete, stellten die Beamten in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit mehr als 1300 Kilogramm Betäubungsmittel sicher. Den grössten Teil macht mit 963 Kilogramm Marihuana aus. An zweiter Stelle steht Kokain mit elf Kilogramm.
Dass die Schmugglerinnen und Schmuggler auch äusserst kreative Taktiken anwenden, um die illegalen Substanzen über die Grenzen zu bringen, beweisen die Kriminellen immer wieder.
In einem Einzelfall entdeckten Mitarbeitende der Kantonspolizei Zürich in einem Reisekoffer eines Passagiers sogar mehrere Lollipops und weitere Lebensmittel, welche mit über einem Kilogramm Kokain gefüllt waren. Der Passagier befand sich auf dem Weg von São Paulo nach Dublin.