In der Nacht auf Freitag brach in einem Gebäude in Thusis ein Grossbrand aus. Die Polizei sprach zunächst von fünf Vermissten Personen. Zwei wurden am Samstag tot aufgefunden. Am Sonntag wurden zwei weitere Todesopfer in den Trümmern gefunden. Insgesamt starben vier Menschen in den Flammen.
Wie die Polizei auf Anfrage von Blick erklärt, kam es zu Beginn zu einem Missverständnis in der Kommunikation. Eine Person wurde fälschlicherweise sowohl als vermisst als auch als verletzt aufgeführt, womit sich die Aussage erklärt, dass es sich um fünf vermisste Personen handeln sollte.
Dies weil sie zunächst nicht vollständig identifiziert werden konnte. Von den insgesamt vier Vermissten hat demnach niemand überlebt, und es wird aktuell auch niemand mehr vermisst. Insgesamt konnten 14 Menschen das Gebäude verlassen. Darunter befanden sich acht Verletzte, davon zwei schwer, zwei mittelschwer und vier leicht verletzt. Die Regierung wünscht den verletzten Personen rasche und vollständige Genesung.
Nähere Details zu Alter, Geschlecht oder Nationalität der Opfer gibt die Polizei keine. «Die Identifizierung der aufgefundenen Personen ist noch nicht abgeschlossen», schreibt die Polizei. Die Staatsanwaltschaft Graubünden ermittelt gemeinsam mit der Kantonspolizei Graubünden weiterhin zur Brandursache sowie zu den Umständen des Vorfalls.