Auto fährt durch den Hauptbahnhof in Zürich
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Leser filmt:Auto fährt durch den Hauptbahnhof in Zürich

Kein Parkplatz, kein Problem
«Gerd» parkiert seinen Toyota mitten im HB Zürich

Um den Zürich HB sind Parkplätze seltenes Gut. Im Hauptbahnhof sind Autos strengstens verboten – ausser es handelt sich um Einsatzfahrzeuge. Dies schien einen Autofahrer wenig zu interessieren.
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«Hat der sich verfahren?», das fragten sich einige Leserinnen und Leser am Dienstagmorgen am Zürcher HB.
Foto: zVg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Toyota-SUV fährt durch Zürich HB
  • Fahrer markiert Parkplatz mit Klebern, sorgt für Verwirrung
  • Stunt dient PR-Aktion
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Angela RosserJournalistin News

Verdutzte Leserinnen und Leser schickten der Blick-Redaktion am Dienstagvormittag Bilder und Videos eines Toyota-Fahrers, der mitten durch den Zürcher Hauptbahnhof fährt. Auf den ersten Bildern scheint es noch so, als hätte er sich verfahren und die Parkplätze auf der Rückseite des HB nicht gefunden.

Auf weiteren Bildern sieht man den weissen SUV durch die Bahnhofshalle fahren. Schön unter dem «fetten Engel» durch, wie Niki de Saint Phalles Kunstwerk «Schutzengel» von Zürcherinnen und Zürchern liebevoll genannt wird.

Das ist «Gerds» Parkplatz

Beim nächsten Bild muss auch die Redaktion schmunzeln. «Gerd» hat sich einfach selbst einen Parkplatz gebastelt – mit gelben Klebern markiert und mit einem Blatt Papier angeschrieben.

«Das ist eine PR-Aktion und alles legal», erklärt Ralph Hirt, Mediensprecher bei der Kantonspolizei Zürich, auf Nachfrage von Blick. Mit der Aktion wolle man Menschen motivieren, nachhaltige und klimafreundliche Mobilitätsalternativen auszuprobieren, führt Mediensprecherin Michaela Ruoss von Alliance SwissPass aus. Und wie funktioniert das Ganze?

Auto gegen GA

«Bei der 31Days-Challenge tauschen Teilnehmende ihr eigenes Auto einen Monat freiwillig gegen ein kostenloses Generalabonnement und den Zugang zu Sharing-Angeboten wie Carsharing oder Veloverleih», sagt Ruoss. Das eigene Auto bleibe in dieser Zeit in der Garage und auf dem Parkplatz – genau wie das Auto im HB.

Man wolle Autofahrerinnen und Autofahrer, die den ÖV nur gelegentlich nutzen, dazu bringen, ihr gewohntes Mobilitätsverhalten zu hinterfragen. Ziel sei es, diese für eine klimafreundlichere Mobilität zu begeistern. Die Challenge gibt es schon seit 2023. Sie stosse auf grossen Zuspruch, sagt Ruoss im Gespräch mit Blick. «Einige verkaufen danach gar ihr Auto», sagt sie.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Die Einhaltung der Vorgaben wird über Fotos des Tachostands überprüft. «Die Teilnehmenden fotografieren ihren Tachostand zu Beginn und am Ende der Challenge und laden die Bilder in der 31Days-App hoch», sagt Ruoss.

Wer das Abschlussfoto des Kilometerstands nicht hochlädt, muss die Kosten der erhaltenen Schnupper-GAs zurückzahlen. «Eine Ausnahme gilt für Notfälle, sofern diese proaktiv und spätestens 48 Stunden vor oder nach dem Ereignis gemeldet werden.»

Die 31Days-Challenge läuft bis Ende 2026 in der ganzen Deutschschweiz.

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