Hunderte Diebstähle aufgeklärt
Drei junge Männer brechen in Keller ein und klauen Dutzende Armeewaffen

Die Kantonspolizei Freiburg hat über hundert Diebstähle aufgeklärt, die zwischen Mai und August 2025 in Kellern der Region Bulle begangen wurden. Zwei Verdächtige wurden inhaftiert – ein dritter wurde in Untersuchungshaft genommen.
Kommentieren
1/2
Ein 17-Jähriger gestand Hunderte Diebstähle.
Foto: Shutterstock

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Zwischen Mai und August 2025 zahlreiche Einbrüche in Bulle FR und Umgebung
  • 17-Jähriger gestand über 100 Diebstähle, zwei weitere Verdächtige in Haft
  • 54 Anzeigen, darunter gestohlene Waffen, Elektronikgeräte und Betäubungsmittel
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

Zwischen Mai und August 2025 kam es im Kanton Freiburg zu zahlreichen Einbrüchen in Kellerräumen. Auch mehrere Fahrzeuge wurden aufgebrochen.

Unter den gestohlenen Gegenständen befanden sich mehr als ein Dutzend Militärwaffen, Airsoft-Waffen, Munition, Tretroller, Elektronikgeräte und Lebensmittel. Insgesamt wurden 54 Anzeigen wegen Diebstahls und Sachbeschädigung erstattet.

Die Freiburger Kantonspolizei leitete Ermittlungen ein. Diese führten Ende August zur Identifizierung und Festnahme eines 17-jährigen Mannes aus der Region. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung beschlagnahmte die Polizei Airsoft-Waffen, verschiedene gestohlene Gegenstände, Betäubungsmittel und Material, das zur Begehung von Einbrüchen verwendet wurde. 

17-Jähriger gestand Hunderte Diebstähle

Nach mehrmaliger Vernehmung gestand der junge Mann über hundert Diebstähle. Er gab zudem zu, zwei Fahrzeuge gestohlen und beschädigt zu haben.

Im Laufe der Ermittlungen geriet ein 26-jähriger Mann mit Wohnsitz in der Region wegen seiner Beteiligung an mehreren Dutzend Fällen in Verdacht. Die Kantonspolizei führte zudem mehrere Hausdurchsuchungen durch.

Zwei Verdächtige inhaftiert

Die beiden Verdächtigen wurden zur Sicherstellung der Ermittlungen inhaftiert. Sie werden den zuständigen Behörden wegen verschiedener Vermögensdelikte sowie wegen Verstössen gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Die weiteren Ermittlungen ergaben die Beteiligung einer dritten Person im Alter von 22 Jahren, die ebenfalls im Kanton wohnt, an der Hehlerei der nach Frankreich gestohlenen Waffen. Er wurde in Untersuchungshaft genommen und wird ebenfalls bei der zuständigen Behörde angezeigt.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen