Herziger Nachwuchs in Basel
Sechs Gepardenbabys toben neu durch den Zolli

Im Zoo Basel kamen Anfang Juni sechs Gepard-Babys zur Welt. Nun aber sind sie uneingeschränkt im Gehege unterwegs und erkunden neugierig ihr Zuhause.
Kommentieren
1/4
Neugierig erkunden die sechs Gepardenjungen ihr Gehege.
Foto: Zoo Basel
Angela_Rosser_Journalistin NewsDesk_Ringier AG_2-Bearbeitet.jpg
Angela RosserJournalistin News

Im Gepardengehege des Basler Zoos ist nun der Nachwuchs auf Erkundungstour. Bereits in der Nacht vom 4. auf den 5. Juni kamen sechs Geparden-Junge zur Welt. Zwei Weibchen und vier Männchen. 

Wie die kürzlich durchgeführte tierärztliche Untersuchung zeigt, sind alle wohlauf und entwickeln sich prächtig, schreibt der Zoo Basel. Auch Namen haben sie bekommen. In diesem Jahr beginnen alle Tiernamen der Jungen, die geboren werden, mit X. Die Namen der sechs Raubkätzchen beginnen also auch mit X. Die Männchen heissen,: Xeros, Xolobeni, Xeric und Ximba und die Weibchen heissen Xhosa und Xenia.

Liebevolles Gepard-Mami

Besonders stolz ist der Zolli auf Gepardenmama Maleika, wie sie in der Mitteilung weiter schreiben. Für die Vierjährige, die 2024 aus Stuttgart nach Basel kam, ist es der erste Nachwuchs. Ihre Mutterrolle meistere sie aber mit Bravour. «Sie kümmert sich aufmerksam um ihre Babys, säugt und putzt sie liebevoll», teilt der Zoo Basel mit.

Die sechs Jungtiere sind inzwischen auf der Anlage zu sehen, wo sie neugierig ihre Umgebung erkunden, spielen und sich im Schatten ausruhen. Geparde gehören zu den bedrohten Tierarten.

Erhalt und Artenschutz

Laut der Weltnaturschutzunion IUCN gibt es in freier Wildbahn weniger als 7000 erwachsene Tiere. Lebensraumverlust, Konflikte mit Menschen und schwindende Beutetiere setzen ihnen zu. Der Zoo Basel engagiert sich im Rahmen des EAZA-Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für den Erhalt dieser faszinierenden Raubkatzen – auch die Geburt der sechs Jungtiere ist ein wertvoller Beitrag zu einer genetisch gesunden Reservepopulation.

Tragischer Tod von Gorilla-Baby

Der tierische Alltag im Zoo Basel ist aber nicht immer nur von Freude geprägt. Erst vor wenigen Wochen musste der Zoo den Tod eines Gorilla-Babys vermelden. Bei einer Rangelei mit der Mutter verletzte der Gorilla-Papa Yeba das Kleine tödlich.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen