Eigentlich wollte Marco Pallucchini (49) mit seiner Familie nur für zweieinhalb Wochen ins Engadin fahren. Die Skiferien geniessen und dann wieder zurück nach Mailand. Nun bleiben die Italiener länger – bis zum 3. April. Der Grund: das Coronavirus. «Die Situation in der Lombardei ist immer dramatischer geworden. Die Spitäler sind überfüllt. Mittlerweile werden nur noch die behandelt, die bessere Chancen aufs Überleben haben», sagt der 49-jährige Anwalt zu BLICK.
Das System sei derzeit total überfordert. Daher hätten sie sich entschieden, lieber in der Schweiz zu bleiben. «Die Situation ist hier besser für uns.» Sie hätten sich nicht angesteckt und würden abwarten, bis sich die Lage wieder beruhigen würde.
«Kinder werden per Google Classroom unterrichtet»
Die Familie hat sich mit der neuen Situation arrangiert. «Die Kinder werden per Google Classroom unterrichtet und machen am Nachmittag ihre Hausaufgaben.» Ohnehin gäbe es gerade nicht viel zu tun für Pallucchini. «Die Kanzelei ist tot. Neue Aufträge kommen keine mehr rein.» Das Coronavirus habe alles zum Erliegen gebracht.
Das Coronavirus beschäftigt aktuell die ganze Welt und täglich gibt es neue Entwicklungen. Alle aktuellen Informationen rund ums Thema gibt es im Coronavirus-Ticker.
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