Europäischer Haftbefehl
Schweiz überstellt Intensivtäter an deutsche Polizei

Ein europaweit gesuchter Intensivtäter ist in der Schweiz festgenommen worden. Am Freitag wurde er schliesslich an die deutsche Bundespolizei überstellt. Nun muss er seine Restfreiheitsstrafe verbüssen.
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Die Schweiz hat einen per europäischen Haftbefehl gesuchten Intensivtäter an die deutsche Polizei überstellt.
Foto: keystone-sda.ch
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Alexander TerweyStv. Teamlead News-Desk

Die Schweizer Behörden haben am Freitagmorgen einen europaweit gesuchten Mann an die deutsche Bundespolizei übergeben. Die Übergabe erfolgte am Autobahngrenzübergang Weil am Rhein.

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 31-jährigen griechischen Staatsangehörigen, gegen den ein europäischer Haftbefehl vorlag. Ihm werden insgesamt 26 Straftaten vorgeworfen, darunter unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln, Steuerhinterziehung sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Mann war ins Ausland geflüchtet

Nach Angaben der Behörden hatte sich der Mann vor rund einem Jahr dem Vollzug seiner Freiheitsstrafe entzogen und war ins Ausland geflüchtet. Daraufhin erliess das zuständige Landgericht einen europäischen Haftbefehl.

Nach der Überstellung nahm die Bundespolizei den 31-Jährigen in Empfang und brachte ihn in eine Justizvollzugsanstalt. Dort muss er nun seine Restfreiheitsstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten verbüssen.

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