Bei der Kantonspolizei Bern ging am Mittwoch, kurz vor Mitternacht, die Meldung ein, dass auf der Schützenmatte in Bern ein Mann von einem anderen Mann tätlich angegangen und verletzt wurde, heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei am Freitag.
Ersten Erkenntnissen zufolge ging ein Mann auf der Schützenmatte einen anderen Mann tätlich an. Dieser wurde dabei verletzt. Während der Patrouillentätigkeit wurden die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern auf die Situation aufmerksam. Als sie vor Ort eintrafen, flüchtete der mutmassliche Täter zu Fuss in Richtung Henkerbrünnli. Die Fusspatrouille folgte dem flüchtigen Mann mit Distanz und forderte ihn mehrfach mit den Worten «Halt Polizei» zum Anhalten auf. Der Mann setzte seine Flucht jedoch fort, stieg im Bereich der Neubrückstrasse über einen Zaun und entfernte sich anschliessend ausser Sichtweite.
Flüchtender Mann verfügt über Ausgrenzungsverfügung
Im Rahmen einer Nachsuche mit mehreren Patrouillen wurde der Mann rund 100 Meter entfernt unterhalb eines Geländers in einem bewaldeten Abhang schwer verletzt am Boden liegend aufgefunden. Die Einsatzkräfte übernahmen umgehend die medizinische Erstversorgung, ehe er mit einer Ambulanz ins Spital gefahren wurde.
Der flüchtige Mann verfügt über eine Ausgrenzungsverfügung für die Gemeinde Bern. Er wird sich unter anderem wegen Körperverletzung und Hinderung einer Amtshandlung vor der Justiz verantworten müssen.