Neue Vorwürfe in Bern
Verdacht auf Missbrauch in weiterer Kita

In einer betriebsinternen Kita in der Stadt Bern wird ein Missbrauchsverdacht untersucht. Eine Betreuungsperson soll zwei Kinder unzulässig berührt haben. Sie wurde freigestellt. Externe Experten prüfen nun die Abläufe der Einrichtung.
Ein weiterer Verdacht auf Kindesmissbrauch in einer Berner Kita sorgt für Aufsehen. (Symbolbild)
Foto: KEYSTONE

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Berner Kita-Mitarbeiter unter Verdacht, zwei Kinder unangemessen berührt zu haben
  • Unternehmen beauftragte externe Experten zur Überprüfung und Schutzkonzept-Verbesserung
  • Zweiter Vorfall ereignete sich zehn Monate früher, keine Verbindung zu anderen Fällen
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Mattia JutzelerRedaktor News

Gibt es in der Stadt Bern einen weiteren Fall von Kindesmisshandlung in einer Kita? In den vergangenen Tagen sorgte der Fall eines 33-jährigen Mannes für Aufsehen. Ihm wird vorgeworfen, als Kita-Betreuer in Winterthur und Bern mehrere Kinder missbraucht zu haben. Jetzt sorgen weitere Vorwürfe gegen eine neue Kita in der Stadt Bern erneut für Aufsehen.

In der betriebseigenen Kita eines grossen Unternehmens steht ein Betreuer unter Verdacht, zwei Kinder «in nicht zulässiger Weise berührt» zu haben. Im Februar wurde ein erster Verdacht gegen den Betreuer geäussert. Dies berichtete die «Berner Zeitung». Die betroffene Person wurde umgehend freigestellt, die Unschuldsvermutung gilt.

Die neuen Vorwürfe stehen laut der Unternehmensleitung der betroffenen Kita «in keinem Zusammenhang» mit den kürzlich publik gewordenen Übergriffen in anderen Kitas in Bern und Winterthur.

Abläufe werden extern überprüft

Die betroffene Kita, die hauptsächlich Kinder von Mitarbeitenden des Unternehmens betreut, arbeitet laut eigenen Angaben nach einem «verbindlichen Verhaltenskodex». Dennoch kündigte das Unternehmen an, externe Expertinnen mit einer Überprüfung der internen Abläufe zu beauftragen. Ziel sei es, das Schutzkonzept zu verbessern und gegebenenfalls um zusätzliche Massnahmen zu erweitern.

Welche Behörden involviert sind und ob es zu einer strafrechtlichen Untersuchung kommt, ist derzeit laut der «Berner Zeitung» unklar. Die Kita erklärte, eng mit den zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten, gab jedoch keine weiteren Details bekannt. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern wollte keine Stellungnahme abgeben. 

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