Die Kantone Bern und Jura haben sich zur Wahlfreiheit für die nachobligatorische Schulzeit bekannt, wie sie am Donnerstag mitteilten.
Jugendliche, die im August 2023 ihre Ausbildung begonnen haben, werden letztmals nach dem üblichen Berner Modell unterrichtet. Dies unabhängig davon, welche Ausbildung sie gewählt haben und wie lange sie dauert, heisst es in der Mitteilung.
Im August 2024 haben die künftigen Auszubildenden mit Vollzeitschule und die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II die Wahl, ob sie die Ausbildung im Jura machen oder im Kanton Bern. Voraussetzung ist, dass die Ausbildung in beiden Kantonen angeboten wird.
Der Schulbeginn im August 2025 erfolgt lediglich fünf Monate vor dem Kantonswechsel von Moutier zum Jura. Die Jugendlichen sollten sich dann im Prinzip Richtung Jura orientieren. Ausgenommen sind Gymnasiastinnen und Gymnasiasten. Sie können noch immer zwischen den Gymnasien Biel/Berner Jura und Pruntrut JU entscheiden.
(SDA)