Darum gehts
- Auseinandersetzung in Bern: Mann wirft Steine nach Polizei und Passanten
- Gummigeschoss verfehlt Verdächtigen, Flucht endet auf Vorplatz der Reitschule
- Sachschaden am Linienbus, Verdächtiger vorläufig festgenommen, Ermittlungen laufen
Am Samstagmorgen, gegen 8.20 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass es an der Neubrückstrasse in Bern zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sei.
Ersten Erkenntnissen zufolge gerieten eine Frau und ein Mann im Bereich des Henkerbrünnli zunächst verbal aneinander, bevor es auf der gegenüberliegenden Strassenseite zu einer tätlichen Auseinandersetzung kam, schreibt die Kantonspolizei Bern in einer Medienmitteilung. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnten die beteiligten Personen nicht mehr angetroffen werden. Wenig später wurden die Einsatzkräfte auf einen Mann auf der Neubrückstrasse aufmerksam, auf den die Beschreibung zutraf.
Polizei muss Gummigeschoss einsetzen
Dieser warf mehrere Steine und eine Glasflasche nach Passanten, den Einsatzkräften der Polizei und einem Linienbus, wobei am Bus mutmasslich Sachschaden entstand. Als die Einsatzkräfte beabsichtigten, den Mann anzuhalten, widersetzte er sich aktiv den Anweisungen der Polizei und warf einen Stein in deren Richtung. In der Folge wurde zur Gefahrenabwehr ein Gummigeschoss eingesetzt, das den Mann verfehlte. Der Mann flüchtete daraufhin zu Fuss über die Schützenmattstrasse, bevor er auf dem Vorplatz der Reitschule angehalten werden konnte.
Der Mann blieb gemäss bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Er wurde vorläufig festgenommen. Weitere Abklärungen sind im Gang.