Darum gehts
- 2024 konsumierte jede Person in der Schweiz durchschnittlich 198 Eier jährlich
- 2023 legten Schweizer Hühner knapp eine Milliarde Eier
- WWF meldete 2025 während Ostern 16 Prozent höhere Eier-Nachfrage
Die Menschen in der Schweiz mögen es oval: Im Jahr 2024 ass jede Person hierzulande im Durchschnitt rund 198 Eier pro Jahr. Generell ist die Eier-Nachfrage in den letzten Jahren gestiegen – während die Produktion zuletzt rückläufig war. 2023 legten Hühner in der Schweiz knapp eine Milliarde Eier.
Vor und während der Osterzeit steigt unser Appetit auf Eier jeweils an, 2025 um 16 Prozent, wie hat der WWF herausgefunden hat. Und dann droht ein Eier-Engpass.
Das ist ein Beitrag aus dem «Beobachter». Das Magazin berichtet ohne Scheuklappen – und hilft Ihnen, Zeit, Geld und Nerven zu sparen.
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Sensibilisierung gegen Verschwendung
«Deshalb gilt es jetzt besonders, die Verschwendung von Eiern dringlichst zu vermeiden», schrieb die Organisation Too Good To Go vor einem Jahr. Das Social-Impact-Unternehmen versteht sich als Bewegung gegen Foodwaste, also gegen die Verschwendung von Lebensmitteln.
In der Schweiz arbeitet das 2015 gegründete dänische Unternehmen bereits mit rund 8000 Partnerbetrieben zusammen, namentlich Supermärkten, Bäckereien und Gastronomiebetrieben.
Wie Eier länger frisch bleiben
Weil Ostern die «Foodwaste-Hochsaison» ist, erinnern wir hier an die wichtigsten Tipps von Too Good To Go, wie Eier länger haltbar bleiben und nicht nutzlos im Abfall landen:
Nicht unnötig kühlen: Eine natürliche Schicht schützt das Ei bis zu 21 Tage nach dem Legedatum. In dieser Zeit wird es am besten bei Raumtemperatur gelagert.
Und wenn, dann richtig kühlen: Nach diesen drei Wochen gehört das Ei in den Kühlschrank – idealerweise aber nicht in die Kühlschranktür. Denn diese ist Temperaturschwankungen ausgesetzt, was die Haltbarkeit der Eier verringert. Besser im mittleren oder oberen Fach lagern.
Originalverpackt lassen: Die Eierschale ist porös und nimmt leicht Gerüche aus dem Kühlschrank auf. Die Verpackung verhindert das.
Spitze Seite nach unten: So bleibt bei der Lagerung die Luftkammer oben, was das Eindringen von Keimen verlangsamt.
Nicht waschen: Die natürliche Schutzschicht der Schale verhindert das Eindringen von Bakterien. Falls die Eier verschmutzt sind, am besten trocken abreiben.
Möglichst nicht kochen: Wenn Eier gekocht werden, sind sie nicht lange haltbar. Denn im heissen Wasser verliert die Schale ihre schützende Beschichtung. Selbst gekochte Eier sollte man im Kühlschrank lagern und innert fünf Tagen konsumieren.
Nicht vorschnell wegwerfen: Gemäss einer repräsentativen Umfrage werfen 16 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer ihre Lebensmittel am ersten Tag, an dem das angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist, sofort weg. Das muss nicht sein: Dieses Datum sagt lediglich aus, dass ein Produkt bis zu diesem Tag bei richtiger Lagerung Geschmack, Geruch, Nährwert und Beschaffenheit behält. Ob Eier nach diesem Stichtag noch geniessbar sind, lässt sich leicht prüfen: mit dem Wassertest (siehe oben).
Hinweis: Dieser Artikel wurde erstmals am 2. April 2025 veröffentlicht.