In den letzten Jahren habe sich das Liebefeld zu einem dynamischen, regionalen Arbeitsplatz-Schwerpunkt entwickelt, schreiben die Könizer Behörden in einer Mitteilung vom Donnerstag. Zahlreiche nationale und auch internationale Firmen hätten sich bei der Station Liebefeld niedergelassen.
Das Areal rund um die S-Bahn-Haltestelle sei aber heute stark untergenutzt und genüge den Ansprüchen als Ankunftsort in Liebefeld «in keiner Weise». Die Gemeinde wolle dort eine Entwicklung anstossen «und das letzte fehlende Puzzle-Teil» rund um den nahen Liebefeld-Park hinzufügen. Ein Teil des Areals gehört ihr.
Dieses Areal bietet laut Könizer Angaben Raum für rund 850 Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Arbeitsplätze. Dienstleistungen für Bahnreisende wie etwa Lebensmittelläden, aber auch Restaurants, Gewerbebetriebe und Kindertagesstätten könnten dort heimisch werden. Sowohl preisgünstige Wohnungen wie auch solche im oberen Preissegment sollen entstehen.
Die Nutzungen im Erdgeschoss und ein Grossteil des Freiraums der geplanten Überbauung sollen nach dem Willen der Könizer Behörden öffentlich zugänglich sein. Auch das Dachgeschoss des Hochhauses soll für die Öffentlichkeit reserviert sein.
Die Mitwirkung dauert bis November. Auf dem Internet hat die Gemeinde Köniz Pläne und Berichte publiziert. (SDA)