Monatelang wurde darauf hingearbeitet, nun ist es so weit: Die Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock hat begonnen. Die hochrangige Konferenz soll eine Plattform für den Dialog über Wege zu einem umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine sein. So schreibt es das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA vor dem Anlass.
Tatsächlich sind viele hochkarätige Gäste mit von der Partie. Der wohl wichtigste Gast: Ukraine-Präsident Wolodimir Selenski. Unter anderem nimmt die amerikanische Vizepräsidentin Kamala Harris teil. Der amerikanische Präsident Joe Biden ist verhindert.
Neben den 92 Staatsvertreterinnen und -vertretern sind auch acht Organisationen anwesend, so etwa die EU-Kommission mit Präsidentin Ursula von der Leyen und der Europäische Rat mit Präsident Charles Michel. Auch der Europarat, das EU-Parlament, die OSZE, die Uno, die Organisation Amerikanischer Staaten und das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel sind am Gipfeltreffen vertreten.
Russland und China nehmen nicht teil
Nicht an der Konferenz teilnehmen wird Russland. Auch China hat der Konferenz eine Absage erteilt. Das EDA geht davon aus, dass dies daran liegt, dass Russland an der Konferenz nicht beteiligt ist. Medienberichten zufolge möchte auch Brasilien, Südafrika und Saudi-Arabien nicht dabei sein.
Der markante Bürgenstock liegt oberhalb des Vierwaldstättersees auf Nidwaldner Boden. Bekannt ist er durch das vor ein paar Jahren eröffnete Bürgenstock Resort Lake Lucerne.