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Andreas Hausheer verteidigt Mitte-Sitz in Zuger Regierung

In Zug ist am Sonntag der zweite Wahlgang für den Regierungsratssitz des in den Bundesrat gewählten Martin Pfister. Die Mitte schafft es, ihren Sitz zu behalten.
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Am 1. April startete Martin Pfister als Verteidigungsminister. Seither ist sein Sitz im Zuger Regierungsrat verwaist.
Foto: Armin Durgut
Lucien Fluri
Lucien FluriCo-Ressortleiter Politik

Er ist jetzt offiziell der Nachfolger von Martin Pfister (62), der seit Anfang April dem Verteidigungsdepartement vorsteht: Der Zuger Mitte-Kandidat Andreas Hausheer (52) hat sich am Sonntag Pfisters frei gewordenen Sitz im Zuger Regierungsrat geholt. Im zweiten Wahlgang holte er 15’996 Stimmen und liegt damit vor Andreas Lustenberger (38). Der Kandidat der Grün-Alternativen kam auf 13’353 Stimmen. Von den elf Zuger Gemeinden lag er einzig in der Kantonshauptstadt Zug vorne.

Mit der Wahl von Andreas Hausheer bleibt die Zuger Regierung durchwegs bürgerlich. Die Zusammensetzung der siebenköpfigen Regierung lautet: 3 Mitte, 2 FDP, 2 SVP. Zuletzt war die Linke vor 2018 im Regierungsrat vertreten, mit der heutigen Nationalrätin Manuela Weichelt.

Der 52-jährige Hausheer arbeitet als Finanzchef einer Firma. Er ist verheiratet und hat einen Sohn. Als Politiker verfügt er über Erfahrung: Er ist Gemeindepräsident von Steinhausen und sass 18 Jahre lang, bis Ende 2024, im Zuger Kantonsrat.

Chancenlos blieb der Parteilose Andy Villiger mit 3174 Stimmen.

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