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Amherd über Treffen mit Selenski:«Die Schweiz organisiert eine Friedenskonferenz»

Selenski hält Medienkonferenz mit Amherd
«Arbeiten für Friedensgipfel beginnen schon morgen»

Am heutigen Montag werden gleich zwei hochrangige Politiker in Bern empfangen: der ukrainische Präsident Wolodomir Selenski und Chinas Ministerpräsident Li Qiang. Für die Sicherheitskräfte ein Kraftakt.
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Mehrere Super Pumas befinden sich am Montag im Anflug auf den Flughafen Zürich.
Foto: RMS

Am Montag besuchen zwei politische Schwergewichte Bern: der chinesische Ministerpräsident Li Qiang (64) und Wolodomir Selenski (45), Präsident der Ukraine. Doch wer Details wissen will – wann kommt welcher der Herren an, welches Programm ist vorgesehen, wer wird sie treffen – holt sich immer wieder die gleiche Antwort: streng geheim!

Ein paar Informationen zu Lis Besuch gibt es zwar: Li kam am Sonntag an und wurde von Bundespräsidentin Viola Amherd (61) auf dem Rollfeld des Flughafens Zürich in Empfang genommen. Ein aussergewöhnlicher Empfang: Es ist selten, dass ein ausländischer Regierungschef bereits am Flughafen abgeholt wird.

Li wird auf Lohn empfangen

Das offizielle Programm findet am Montag statt: Gegen 10.30 Uhr wird Chinas Nummer 2 auf dem Landgut Lohn, dem Gästehaus des Bundesrats in Kehrsatz BE, von Amherd mit militärischen Ehren empfangen, anschliessend werden die Delegationen beider Staaten offizielle Gespräche führen. Um 10.50 Uhr ist eine Unterzeichnungszeremonie geplant.

Worüber genau mit Li gesprochen wird, verrät der Bund nicht. Auch den Schweizer Medien stellt sich der chinesische Ministerpräsident nicht – es wird lediglich eine Medienmitteilung publiziert. Zugelassen zu einem Teil des Besuches sind ausserdem nur ausgewählte Fotografen und Kameraleute.

Selenski kommt wohl am Nachmittag

Noch vertraulicher wird das Programm von Selenski behandelt. Wann, wo und wie der ukrainische Präsident in der Schweiz ankommt, ist nicht bekannt. Am Samstag machten gar Gerüchte die Runde, Selenski sei bereits im Land oder reise am Sonntag an.

Allerdings gibt es Hinweise, dass der Ukrainer erst im Verlauf des Montagnachmittags in der Schweiz eintrifft. Wahrscheinlich ist, dass er mit einem Flugzeug kommt, mögliche Ankunftsflugplätze wären je nach Flieger Zürich, Genf oder Bern sowie die Militärflughäfen Payerne VD und Emmen LU.

Ziemlich sicher ist zudem, dass Selenski im Bundeshaus empfangen wird. So wurden die Parlamentarier letzte Woche per Mail informiert, dass es am Montag rund um das Bundeshaus zu zahlreichen Sperrungen kommen werde. Der Zugang zum Parlamentsgebäude ist nur noch wenigen Personen erlaubt – selbst das Reinigungspersonal muss draussen bleiben.

Unterstützung durch die Luftwaffe

Für die Berner Polizei stellen zwei so hochrangige Besuche an einem Tag eine Herausforderung dar – Selenski gilt als einer der gefährdetsten Menschen der Welt, und bei Li sind Proteste von Menschenrechtsaktivisten oder Tibetern nicht ausgeschlossen. Die Kantonspolizei Bern teilte am Donnerstag mit, dass ein Grossteil der Wachen vorübergehend geschlossen werde, um genügend Polizeikräfte für den Einsatz in der Landeshauptstadt freizuspielen.

So berichtet Blick vom WEF

Vom Montagabend 15. bis 19. Januar 2024 findet das World Economic Forum (WEF) in Davos GR statt. Blick berichtet rund um die Uhr – im Liveticker auf Blick – und auf allen Kanälen vom Treffen der Reichen und Mächtigen. Wir informieren über die Reden der Politiker, treffen uns mit Wirtschaftsgrössen und Expertinnen, blicken auch auf alles, was ausserhalb des Kongresszentrums bewegt. Aus Davos berichten: Sarah Frattaroli, Lea Hartmann, Matthias Kempf, Christian Kolbe, Thomas Meier, Samuel Schumacher und Rebecca Spring.

Vom Montagabend 15. bis 19. Januar 2024 findet das World Economic Forum (WEF) in Davos GR statt. Blick berichtet rund um die Uhr – im Liveticker auf Blick – und auf allen Kanälen vom Treffen der Reichen und Mächtigen. Wir informieren über die Reden der Politiker, treffen uns mit Wirtschaftsgrössen und Expertinnen, blicken auch auf alles, was ausserhalb des Kongresszentrums bewegt. Aus Davos berichten: Sarah Frattaroli, Lea Hartmann, Matthias Kempf, Christian Kolbe, Thomas Meier, Samuel Schumacher und Rebecca Spring.

Immerhin bekommen die Polizeikorps Unterstützung von der Armee. Selenski und Li kommen anlässlich des Weltwirtschaftsforums WEF in die Schweiz – und während dieser Zeit transportiert die Luftwaffe mit ihren Helikoptern im Auftrag des Bundes völkerrechtlich geschützte Personen wie eben Staatschefs.

Landet Selenski also in Zürich, wird ihn ein Superpuma nach Bern fliegen – und dann später nach Davos. Wenn es die Lage erfordert, so schreibt die Armee in einer Mitteilung, können weitere Mittel beigezogen werden.

Blick wird dich im Ticker über die beiden Staatsbesuche auf dem Laufenden halten. (sf)

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