Weil weniger Leute kommen
Bund legt sechs Asylzentren still

Der Bund hat sechs Asylzentren vorübergehend stillgelegt. Dies, weil die Zahl eingehender Asylgesuche tiefer ausfiel als prognostiziert. Wenn ab Sommer die Gesuche aber wieder steigen, ist eine Wiedereröffnung möglich.
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Sechs Asylzentren werden vorübergehend stillgelegt.
Foto: Keystone
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Tobias BruggmannRedaktor Politik

Die Bundesasylzentren (BAZ) in Thônex, Niederscherli, Aesch, Arlesheim, Sulgen und Chiasso werden vorübergehend geschlossen, dies schreibt der Bund in einer Mitteilung. Dies, weil die Zahl eingehender Asylgesuche in den letzten Wochen tiefer als prognostiziert ausfiel. Knapp 20 Prozent weniger Gesuche als im Vorjahr seien in den ersten vier Monaten eingegangen. 

So können Überkapazitäten abgebaut, Kosten eingespart und Unterhaltsarbeiten gemacht werden. «Wenn ab Sommer die Asylgesuche saisonal bedingt wieder ansteigen sollten, stehen die Kapazitäten dieser BAZ wieder zur Verfügung.»

Aktuell sind 30 Asylzentren mit rund 7000 Plätzen in Betrieb – neu sind es 700 weniger. 

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