Darum gehts
- Bundesrat Albert Rösti, 58, wird nächste Woche wegen Rückenoperation behandelt
- Öffentliche Auftritte, Reisen und externe Termine während Genesung abgesagt
- Verteidigungsminister Martin Pfister, 62, übernimmt offiziell Stellvertretung
Bundesrat Albert Rösti (58) muss sich nächste Woche dringend am Rücken operieren lassen. Die Operation erfolge «unter optimalen Bedingungen», teilt sein Departement mit. Aus medizinischen Gründen könne der Eingriff nicht aufgeschoben werden.
Nach dem Eingriff werde der SVP-Bundesrat seine Tätigkeit nur eingeschränkt und von zu Hause aus ausüben, heisst es in der Mitteilung. An den wöchentlichen Bundesratssitzungen nimmt der Berner Oberländer weiterhin teil – zu Beginn wird er per Telefon zugeschaltet sein. Alle öffentlichen Auftritte, Reisen und externen Termine werden für die Dauer der Erholungsphase abgesagt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Rösti ist guter Dinge
Offizieller Stellvertreter für die Zeit ist Verteidigungsminister Martin Pfister (62). Einzelne Termine würden soweit möglich durch Amtsdirektorinnen und -direktoren des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) wahrgenommen. Die Führung des Uvek sei vollständig sichergestellt.
Bundesrat Rösti sei guter Dinge und vertraue auf eine zügige Genesung, heisst es in der Mitteilung. «Der Eingriff ist dringend notwendig und kann nicht warten», wird Rösti zitiert. «Ich nehme ihn jetzt vor, damit ich danach wieder mit vollem Einsatz für mein Departement und die Schweiz da sein kann. Ich bitte um Verständnis für allfällige Unannehmlichkeiten und danke meinem Team sowie meinen Kolleginnen und Kollegen im Bundesrat für ihre Unterstützung.»