Übernommene EU-Vorschrift
SVP-Nationalrat will «Fräulein Rottenmeier» im Auto abschalten

Autos werden immer moderner – mit diversen intelligenten Systemen. Damit soll der Verkehr sicherer werden. Doch manche stört das zunehmende Gepiepse und Geblinke, das nicht dauerhaft ausgeschaltet werden kann. Ein SVP-Nationalrat will das nun ändern.
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Autos verfügen über immer mehr Assistenzsysteme – etwas fürs Parkieren oder für Notbremsungen. Die Systeme können nicht dauerhaft deaktiviert werden.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • SVP-Nationalrat Wyssmann kritisiert Assistenzsysteme und plant Vorstoss im Sommer
  • Er vergleicht die Systeme mit einer «nervigen Fräulein Rottenmeier» im Auto
  • EU-Vorgaben verhindern Deaktivierung; Wyssmann fordert freie Entscheidung für Schweizer Bürger
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Patrick GerberRedaktor Politik

Notbremssysteme, Spurhalteassistent oder Staupilot – Autos verfügen über immer mehr Assistenzsysteme. Manche sind bereits obligatorisch, weitere folgen noch. Einige sehen das als Entlastung – oder Sicherheitsgewinn. Doch andere stört das zunehmende Gepiepse und Geblinke während der Autofahrt. So auch SVP-Nationalrat Rémy Wyssmann (58). Nun will er einen entsprechenden Vorstoss einreichen. 

Die Systeme können derzeit nämlich nicht dauerhaft deaktiviert werden – auf Basis einer EU-Verordnung. Das stört Wyssmann. «Unsere freien Bürger in der Schweiz sollen diese Systeme deaktivieren können, wenn sie wollen», sagt er dem Portal streetlife.ch. Er spricht dabei von einer «nervigen Fräulein Rottenmeier im Auto» – angelehnt an die strenge Haushälterin in der Heidi-Geschichte. 

Durch das Piepsen im Auto könne man letztlich vom Verkehr abgelenkt werden, befürchtet Wyssmann. Darunter leide die Verkehrssicherheit. Das Thema umtreibt ihn schon länger.

«Die Hersteller lassen es permanent blinken, piepsen und mahnen – als wäre man zu blöd, selbst zu merken, ob man müde ist oder den Gurt vergessen hat», sagte er bereits Anfang Februar zu Blick. Das gleiche zunehmend einem «betreuten Fahren» und sei Teil einer gesellschaftlichen Entwicklung – hin zu mehr Verhaltensregeln. Mit den obligatorischen Assistenzsystemen soll nun Schluss sein. In der Sommersession will Wyssmann den entsprechenden Vorstoss einreichen.

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